Regionalbudget 2026: Im Februar geht’s los!

Der Fahrplan für die Förderung von Kleinprojekten im kommenden Jahr steht fest: Förderanträge können ab Februar bis Ende März eingereicht werden. Bereits Ende Januar bietet eine digitale Beratungsveranstaltung Hilfestellung und Informationen. Interessierte Antragsteller sollten sich bereits jetzt vorbereiten.

Mit dem sog. Regionalbudget werden Kleinprojekte exklusiv in LEADER-Regionen gefördert. Die einzelnen Projekte dürfen maximal 20.000 € kosten, es winkt eine Förderung von bis zu 80 %, also maximal 16.000 €. Förderanträge sind in einem Aufruffenster zu stellen und konkurrieren innerhalb des zur Verfügung stehenden Budgets für das jeweilige Kalenderjahr untereinander. Alles Wissenswerte dazu finden Sie hier und hier.

Um Ihnen alle Informationen vorab an die Hand zu geben, die Sie benötigen, um einen Förderantrag im Regionalbudget 2026 zu stellen, empfehlen wir unsere allgemeine Informationsveranstaltung: Diese findet digital bei Zoom statt am 27.01.2026 um 19 Uhr. Den Link erhalten Sie beim Regionalmanagement oder finden ihn bereits jetzt hier. Merken Sie sich den Termin gern schon einmal vor! Diese Veranstaltung richtet sich vor allem an diejenigen, die zum ersten Mal am Regionalbudget teilnehmen wollen oder noch unschlüssig sind, ob dieses Programm zu ihrer Projektidee passt.

Der eigentliche Förderaufruf startet am 09. Februar 2026 und dauert bis zum 31. März. In dieser Zeit können Anträge beim Regionalmanagement eingereicht werden und in dieser Zeit bietet das Regionalmanagement individuelle Beratung zur Antragstellung an.

Zum Start des Förderaufrufs können diejenigen, die fest vorhaben, einen Antrag zu stellen, an einer weiteren digitalen Informationsveranstaltung zur Antragstellung teilnehmen: Am 09.02.2026 ebenfalls um 19 Uhr stellen wir Ihnen die Antragsunterlagen genauer vor und erläutern Ihnen, wie diese auszufüllen sind und worauf dabei besonders zu achten ist. Auch hierfür finden Sie den Link hier.

Anfang April sichten wir alle eingegangenen Anträge und leiten diese weiter an das Entscheidungsgremium der LEADER-Region. Diese wird die Anträge anschließend bewerten und in eine Rangfolge überführen. Die bestbewerteten Projekte werden dann in einer Sitzung des Gremiums Ende April zur Förderung vorgeschlagen und bei der Bezirksregierung Münster werden danach entsprechende Mittel beantragt. Sobald diese bewilligt sind, kriegen die TrägerInnen der ausgewählten Projekte das „Go!“ und können nach einer Unterzeichnung eines sog. „Mittelweiterleitungsvertrages“ mit der Umsetzung ihrer Projekte starten.

Alle Kleinprojekte müssen bis Mitte November abgeschlossen sein. Die erwartete Umsetzungszeit liegt 2026 also erneut bei rund 6 Monaten.

Das zuständige NRW-Ministerium hat im letzten Jahr die Anforderungen an Kleinprojekte verschärft. Förderfähig sind demnach grundsätzlich nur noch Maßnahmen, die

  • uneingeschränkt öffentlich zugänglich sind
  • nicht dem reinen Eigennutz der antragstellenden Einrichtung dienen und
  • über originäre Tätigkeiten des Antragstellers/der Antragstellerin hinausgehen.

Da diese Vorgaben nicht immer ganz eindeutig sind, erhalten Sie Details zu diesen in unserer digitalen Informationsveranstaltung zum Regionalbudget 2026.

Darüber hinaus werden eingehende Projektanträge von der LEADER-Region nach eigenen Kriterien bewertet. Diesen Kriterienrahmen finden Sie hier. Anhand dieser Kriterien erhält jedes Projekt eine Bewertung, die besten Projekte, die ins verfügbare Budget (vermutlich erneut 200.00 € für alle Projekte des Jahrgangs) passen, erhalten dann später die Förderzusage.

Mehr Informationen und alle nötigen Unterlagen zum Aufruf 2026 finden Sie hier. Bitte beachten Sie aber, dass diese Ausführungen den aktuellen Sachstand wiederspiegeln und ggf. noch hier und da angepasst werden können.

Für verbindliche Informationen zum Aufruf finden Sie mögliche Anpassungen immer hier auf der Homepage, auf unserem Instagram-Kanal und in der örtlichen Presse. oder Sie wenden sich jederzeit mit Fragen an unser Regionalmanagement.