Schnelle und unkomplizierte Unterstützung für Vereine, Einrichtungen und Co.

Seit 2020 kann die Region auch das sog. „Regionalbudget“ als Förderinstrument für Interessierte anbieten. Gefördert werden Maßnahmen bis max. 20.000 € Gesamtkosten, der Fördersatz beträgt 80 %. Die Gelder stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe GAK und werden zu 90 % von Bund und Land NRW gestellt, weitere 10 % gibt der LEADER-Verein Kulturlandschaft Westmünsterland über seine Kommunen dazu. Alle Maßnahmen müssen innerhalb des jeweils laufenden Jahres umgesetzt werden. Insgesamt hat die Region 200.000 € pro Jahr an Fördermitteln zur Verfügung, die an Bewerber ausgeschüttet werden können. Mehr zur Kleinprojektförderung finden Sie auf dieser Seite.
Folgende Kleinprojekte wurden und werden von der Kulturlandschaft Westmünsterland gefördert:
Kleinprojekte im Regionalbudget 2026
Trinkwasserbrunnen für Asbeck

Der Heimatverein Asbeck plant die Errichtung eines Trinkwasserbrunnens am zentral gelegenen und öffentlich zugänglichen Stiftshaus im Ortsteil Asbeck. Der Standort eignet sich besonders gut, da er sich zentral vor der öffentlichen Begegnungsstätte (Stiftshaus) innerhalb einer Fußgängerzone befindet – Hauptanlaufstelle für Touristen und Einheimische. Zudem ist dort eine bestehende Wasser- und Stromleitung bereits vorhanden. In Zeiten des Klimawandels mit steigenden Tagen großer Hitze trägt das Projekt zur Anpassung an den Klimawandel bei und zur Sicherheit gefährdeter Zielgruppen. Der Brunnen ermöglicht es, auf Knopfdruck zu jeder Zeit kostenlos Trinkwasser beziehen zu können und in Trinkflaschen abfüllen zu können. Auch Hunde können so mitversorgt werden. Da es zudem in Asbeck kaum Möglichkeiten gibt, sich im Handel mit Wasser zu versorgen, schließt das Projekt auch noch eine Grundversorgungslücke vor Ort.

Trinkwasserbrunnen für Legden
Der Dahliengarten Legden e.V. plant die Errichtung eines Trinkwasserbrunnens am zentral gelegenen und öffentlich zugänglichen Dahliengarten in Legden. Der Dahliengarten ist Ortsmittelpunkt und Anlaufstelle zum Verweilen für die meisten BürgerInnen des Ortes und bei BesucherInnen und TouristInnen. Zudem ist dort eine bestehende Wasser- und Stromleitung bereits vorhanden. In Zeiten des Klimawandels mit steigenden Tagen großer Hitze trägt das Projekt zur Anpassung an den Klimawandel bei und zur Sicherheit gefährdeter Zielgruppen. Der Brunnen ermöglicht es, auf Knopfdruck zu jeder Zeit kostenlos Trinkwasser beziehen zu können und in Trinkflaschen abfüllen zu können. Auch Hunde können so mitversorgt werden.

KoPilot – kostenlose Rikscha-Fahrten im Ortsteil Epe
In ländlich geprägten Ortsteilen wie Epe erleben viele ältere Menschen oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen eine zunehmende soziale Isolation. Ihnen fehlt häufig die Möglichkeit, selbständig Orte aufzusuchen, die Ihnen Begegnungen und Teilhabe am Gemeinschaftsleben ermöglichen. Das Projekt KoPilot sieht die Anschaffung und den Einsatz einer elektrisch unterstützten Rikscha vor für kostenfreie Rikschafahrten für SeniorInnen und Menschen mit Behinderungen. Geschulte ehrenamtliche FahrerInnen (die PilotInnen) begleiten Fahrgäste (die KoPilotInnen) auf individuellen Touren durch die Gemeinde, zum Markt oder zu Veranstaltungen. Ehrenamtliche werden über die Vermittlungstätigkeiten der Freiwilligenzentrale gesucht, vermittelt und versichert. Das Projekt richtet sich an alle interessierten BürgerInnen im Ortsteil Epe. Die Fahrten können unabhängig von Vereinszugehörigkeit, Religion oder Herkunft genutzt werden. Durch das Projekt wird Epe als lebenswerter, generationenübergreifender Ort dauerhaft gestärkt und das das Miteinander in der Region wird gefördert.

Wochenmarktanalyse am Beispiel Ahaus
Ahaus hat einen gut funktionierenden Wochenmarkt (mi. und sa. je 8-13 Uhr), der die Stadt belebt, durch Frequenzsteigerung den Einzelhandel stärkt und sich großer Beliebtheit erfreut. Die Herausforderung der Zukunft wird sein, das Angebot vielfältig zu gestalten und zu erweitern, HändlerInnen zu halten oder aufgrund von fehlender Nachfolge gleichwertig zu ersetzen. Darüber hinaus gibt es immer wieder Diskussionen, ob der Standort am Mahner richtig ist, da der Markt aufgrund der zu beachtenden Rettungswege sehr enge Wege hat. Teilweise Unzufriedenheit mangels Umsatzes liegt teilweise an der Warenpräsentation und dem Händlerverhalten selbst. Um die Zufriedenheit aller zu erhöhen, soll eine Marktanalyse und -beratung durch externe Experten inkl. Seminar/Workshop für interessierte MarktbeschickerInnen und Strategieberatung durchgeführt werden, aus der sich Handlungsempfehlungen ableiten lassen, die öffnetlich zur Verfügung gestellt werden. Durch die Beratung erhofft sich die Stadt eine Stärkung der Händlerschaft und damit eine höhere Zufriedenheit durch eine wertschätzende Analyse und Fortbildung sowie eine Stärkung des Marktes durch eine Erhöhung der Bekanntheit auf die nächsten Jahre. Der Wochenmarkt ist Garant für eine nachhaltige, gesunde, ausgewogene Ernährung mit Lebensmitteln, die oftmals aus der Region stammen. Auch wenn die Untersuchung in Ahaus stattfindet, sind die MarkthändlerInnen an anderen Tagen ebenfalls auf Wochenmärkten in der Region, etwa in Heek und Epe. Durch die Übertragbarkeit der Untersuchungsergebnisse in weiten Teilen auch auf andere Marktstandorte, ergibt sich somit ein deutlicher Mehrwert über Ahaus hinaus. Die Märkte leisten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Versorgung – insbesondere in ländlichen Räumen, in denen viele Orte keinen eigenen Wochenmarkt mehr haben. Durch ihre Präsenz stellen sie die Versorgung mit hochwertigen, frischen Lebensmitteln sicher und stärken so die gesamte Region.

Pickleballfeld in Schöppingen
Der TC GW Schöppingen plant die Einrichtung eines öffentlich zugänglichen Pickleballfeldes auf seinem Vereinsgelände. Bereits heute befindet sich dort ein frei zugänglicher Paddleplatz im Eingangsbereich des Geländes. Direkt vorgelagert soll nun das Pickleballfeld entstehen und das bestehende, öffentlich nutzbare Sportangebot sinnvoll ergänzen und erweitern. Pickleball ist eine noch sehr junge und in Deutschland weitgehend unbekannte Trendsportart, die Elemente aus Tennis, Badminton und Tischtennis verbindet. Zwei (Single) oder vier (Doppel) Spieler versuchen, einen weichen, mit Löchern versehenen hohlen Kunststoffball mit einem Schläger wechselseitig über ein 86 cm hohes Netz zu schlagen. Die Sportart zeichnet sich durch eine besonders einfache Erlernbarkeit, geringe körperliche Belastung und eine hohe soziale Komponente aus und ist dadurch ideal für eine generationenübergreifende Nutzung geeignet. Mit der Umsetzung des Projekts entsteht eines der ersten öffentlich zugänglichen Pickleballangebote im Westmünsterland mit Modellcharakter für den ländlichen Raum. Das Pickleballfeld ist dauerhaft öffentlich zugänglich und ohne Vereinsmitgliedschaft nutzbar. Zusätzlich stellt der Verein kostenlos Leihschläger und Bälle zur Verfügung, sodass auch Interessierte ohne eigene Ausrüstung die neue Sportart unkompliziert ausprobieren können. Damit wird die Einstiegshürde bewusst sehr niedrig gehalten und ein attraktives, niederschwelliges Bewegungsangebot für die gesamte Bevölkerung geschaffen. Der Pickelplatz wird zudem barrierefrei zugänglich gestaltet und kann problemlos sowie komfortabel auch von RollstuhlfahrerInnen genutzt und bespielt werden. Der Verein übernimmt die laufende Wartung, stellt öffentlich zugängliche Sanitäranlagen bereit und sorgt durch kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit für eine transparente und breite Nutzung des Angebots.

Schutzhütte im deutsch-niederländischen Grenzgebiet
Der Schützenverein Alstätte-Brook plant die Errichtung einer öffentlich zugänglichen, barrierefrei erreichbaren Schutzhütte mit festen Sitzmöglichkeiten und Stromanschluss am Schützenplatz im Alstätter Brook. Der Standort liegt im deutsch-niederländischen Grenzraum zwischen Ahaus (Ortsteil Alstätte) und Enschede, etwa 1,5 km von der niederländischen Grenze entfernt. Er ist über den Radweg Ahaus–Enschede sowie das Radverkehrs-Knotenpunktsystem des Kreises Borken gut erreichbar. Der Platz ist ganzjährig frei zugänglich und wird außerhalb der Schützenfestsaison als öffentliche Grün- und Freizeitfläche sowie als frei nutzbarer Fußballplatz genutzt. Die Schutzhütte soll Radfahrern und Wanderern als Rast- und Wetterschutz dienen und einen offenen Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger schaffen. Der Verein pflegt eine gewachsene deutsch-niederländische Zusammenarbeit mit niederländischen Vereinen. Gemeinsame Veranstaltungen und traditionelle Feste werden regelmäßig grenzüberschreitend durchgeführt. Die geplante Schutzhütte soll hierfür künftig als zentraler Treffpunkt dienen und die internationale Begegnung im Grenzraum nachhaltig stärken. Die Maßnahme verbessert die Infrastruktur im ländlichen Grenzraum, stärkt die touristische Attraktivität entlang internationaler Radwege und schafft einen offenen Begegnungsort für Bürgerinnen und Bürger beiderseits der Grenze. Nach dem Wegfall der bisherigen Gaststätte im näheren Umfeld entsteht durch die Schutzhütte ein dauerhaft nutzbarer Treffpunkt, der das ehrenamtliche Engagement sowie die soziale Vernetzung im Ortsteil nachhaltig unterstützt. Durch die öffentliche Zugänglichkeit wird der Platz als gemeinschaftlicher Begegnungsraum strukturell gesichert und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit langfristig gestärkt.

Schutzhütte Alte Bushalte
Die Nachbarschaft der ehemaligen Bushaltestelle am Harreweg verfolgt das Ziel, diesen Ort zu einem lebendigen Treffpunkt für Fahrradfahrende, Wandernde und Erholungssuchende zu entwickeln. Gelegen im Außenbereich der alten Bauernschaft Kottiger Hook bietet der Standort bereits heute eine ruhige und naturnahe Umgebung, die sich ideal für eine Rast und kurze Auszeiten eignet. Durch die geplante Maßnahme soll dieser Charakter gezielt aufgegriffen und weiter gestärkt werden. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Errichtung einer Schutzhütte, die sich architektonisch harmonisch in die Landschaft einfügt. Die Gestaltung soll sich an den regionaltypischen Gegebenheiten orientieren und eine einladende Atmosphäre schaffen, die Besucherinnen und Besucher zum Verweilen motiviert. Dabei wird besonderer Wert auf eine natürliche Bauweise und eine optische Integration in das bestehende Landschaftsbild gelegt. Aktuell befindet sich an diesem Standort eine ehemalige Bushaltestelle aus den 1970er/1980er Jahren, die seinerzeit durch die Stadt Gronau auf privatem Grund errichtet wurde. Diese Anlage ist mehr als abgängig. Die Nachbarschaft rund um die alte Bushaltestelle, bestehend aus sieben Familien mit rund 40 Personen, möchte diesem Ort gemeinschaftlich neues Leben einhauchen. Mit großem Engagement soll die Fläche aufgewertet und zu einem ansprechenden Rast- und Treffpunkt für die Allgemeinheit entwickelt werden. Neben der funktionalen Nutzung als Unterstand für Radfahrende und Wandernde soll ein Ort entstehen, der Begegnung ermöglicht und das soziale Miteinander stärkt. Das Projekt verbindet somit bürgerschaftliches Engagement mit einer nachhaltigen Aufwertung des ländlichen Raums. Ziel ist es, einen offenen und einladenden Treffpunkt für jedermann zu schaffen, der sowohl von der lokalen Bevölkerung als auch von Gästen der Region gleichermaßen genutzt und geschätzt wird.

Schutzhütte Eper Damm
Für die Errichtung einer Hütte wurde aus der Nachbarschaft heraus ein Verein gegründet. Er soll den gemeinnützigen, nicht einnahmeorientierten Charakter des Gemeinschaftsprojektes unterstützen und wird sowohl für den dauerhaften Unterhalt und Erhalt der Schutzhütte als auch für ein regelmäßiges Programm im Rahmen der Vereinssatzung sorgen. Der Verein möchte eine Schutzhütte für Radfahrer, Fußgänger, Wanderer und Schulkinder errichten. Sie soll aus Holz und mit Ziegeldach gefertigt werden, der Boden soll gepflastert werden, ebenso die Fläche vor und rund um die Hütte, neue Anpflanzungen sollen getätigt werden. Auf einer massiven Tafel, die neben der Hütte aufgestellt werden soll, soll über den historischen Standort der Hütte informieren. Der Standort liegt unmittelbar am Radweg entlang der B70 in Richtungen Vreden und Gronau, ebenso am historischen Hessenweg, dem alten Handelsweg zwischen Münster und Deventer. Der Eper Damm ist ebenfalls die historische Verbindung durchs Amtsvenn nach Epe, welche in den 1930er Jahren entstanden ist. Die Schutzhütte ist komplett barrierefrei und ganzjährig anfahrbar. Die Schutzhütte soll Anlaufstelle für Radfahrer und Fußgänger sein, gleichzeitig aber auch Treffpunkt für die im Außenbereich eher weitläufige Nachbarschaft.

Außenbeleuchtung Landesburg Nienborg
Eingebettet in das bestehende Beleuchtungskonzept am Burggelände in Nienborg soll mit diesem Projekt das neu entstandene Burgtor-Gebäude illuminiert werden. Damit wird das beleuchtete Burggelände umfänglich ergänzt und vervollständigt. Das erweiterte Beleuchtungskonzept greift die jüngsten baulichen Veränderungen auf und schafft durch eine abgestimmte Lichtgestaltung eine optische Verbindung zwischen den Gebäuden, während gleichzeitig notwendige Anpassungen wie die Versetzung des Lichtmastes für die Kirchturm-Anstrahlung vorgenommen werden. Das Projekt zielt zielt darauf ab, historische Details und die architektonische Substanz in den Abendstunden gezielt hervorzuheben und so die Geschichte der Burg auch nach Einbruch der Dunkelheit erlebbar zu machen. Hierzu werden unter anderem spezialisierte LED-Strahler zur Inszenierung des Kirchturms, der historischen Sandsteinmauer sowie der Gerichtslinde und der zugehörigen Sandsteintafel installiert. Neben dem rein ästhetischen Mehrwert verbessert die neue Anlage durch die Installation von LED-Handlaufeinsätzen an Treppen und modernen Bodenlinienleuchten die Ausleuchtung der Verkehrsflächen erheblich, was die Sicherheit und Orientierung für Besucher steigert. Durch die Inwertsetzung des historischen Ortskerns wird ein zentraler Identifikationspunkt der Gemeinde gestärkt und für die BurgerInnen als lebendiger Begegnungsort weiterentwickelt. Durch die hochwertige Inszenierung der Gebäude als eigenständige Objekte gewinnt das gesamte Areal an touristischer Attraktivität, wovon insbesondere abendliche Führungen, kulturelle Veranstaltungen und die lokale Gastronomie profitieren. Dank des Einsatzes moderner, energieeffizienter LED-Technik ist die Anlage zudem langlebig und durch eine zeitabhängige Steuerung besonders wirtschaftlich im Betrieb. Gleichzeitig wird durch die präzise Lichtlenkung die Lichtverschmutzung auf ein Minimum reduziert, sodass die Aufwertung des Burggeländes im Einklang mit ökologischen Anforderungen steht und die Aufenthaltsqualität im ländlichen Raum nachhaltig stärkt.

Wellenliegen für das Westmünsterland
Im Rahmen eines interkommunalen Gemeinschaftsprojektes planen die Gemeinden Heek, Legden und Schöppingen die Anschaffung und Aufstellung von sogenannten Wellenliegen/Waldsofas im öffentlichen Raum. Die ergonomisch geformten Liegebänke sollen an attraktiven, öffentlich zugänglichen Standorten wie Parkanlagen, Radwegen, Naherholungsflächen und touristisch frequentierten Punkten installiert werden. Jede Wellenliege/Waldsofa wird mit einer individuellen Gravur versehen, die auf die jeweilige Gemeinde hinweist und die regionale Identität stärkt. Ziel ist die Aufwertung bestehender Aufenthaltsorte sowie die Schaffung neuer, niedrigschwelliger Erholungsangebote für Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Region. Die Wellenliegen/Waldsofas werden von der jeweiligen Kommune, in der sie aufgestellt werden, unterhalten, gepflegt und gewartet. Eine entsprechende Nutzungsvereinbarung wird abgeschlossen. Die gezielte Aufwertung von Freiräumen, Wegeachsen und Aufenthaltsbereichen durch die Liegen schafft eine einladende und komfortable Umgebung für Bürgerinnen und Bürger. Zudem werden die Naherholung gestärkt und ein sanfter Tourismus gezielt gefördert. Gleichzeitig trägt das Vorhaben zur Intensivierung und Festigung der interkommunalen Zusammenarbeit bei. Zur Sichtbarmachung der regionalen Identität leisten gestalterische Elemente wie Gravuren einen wichtigen Beitrag. Nicht zuletzt wird die Attraktivität der Infrastruktur für Radfahrende und Spaziergänger deutlich erhöht.

Retrospektive Werner Benkhoff: Hommage an das Münsterland
Geplant ist eine Ausstellung, die sich künstlerisch und literarisch mit der Geschichte des Münsterlands vom Altertum bis ins 19. Jahrhundert beschäftigt. Verschiedene Epochen der münsterländischen Geschichte werden an spannenden Orten präsentiert und durch unterschiedliche Medien analog und digital erläutert. Dazu kommen Vorträge, Lesungen und Führungen durch den Künstler, Maler, Historiker und Literaten Werner Benkhoff. Eine Besonderheit dieser Ausstellung ist die Durchführung an vier Ausstellungsorten, die jeweils thematisch direkt mit den Exponaten in Verbindung stehen: Im Kulturquadrat der Stadt Ahaus befindet sich eine Informationsinstallation. Dort sind exemplarisch unterschiedliche Exponate ausgestellt und vor allem mit Informationen zu den weiteren Ausstellungsorten und Themen in Ahaus und Heek versehen. Im Ahauser Barockschloss werden Exponate zu den Fürstbischöfen, dem adligen und gesellschaftlichen Leben mit den entsprechenden strengen Regeln, der Ritterkultur etc. ausgestellt. Im Foyer der teilsäkularisierten Josefkirche werden Bilder zu Alexander Hegius und dem Humanismus, zur Volksfrömmigkeit, Prozessionen, Dorfmission, dem Landleben (Wohnen, Arbeiten, Feste, Gefahren, Kriege, Fehden), Damenstifte platziert. In der evangelischen Kirche in Heek, die im Juni dieses Jahres offiziell umgewidmet wird, soll ein Versuch gestartet werden, diesen Kirchenraum einer neuen Bestimmung in Richtung Kultur zuzuführen. Thematisch sollen dort die Reformation, die Wiedertäufer, Volksfrömmigkeit, die Burgmänner, Ritterspiele, der 30jährige Krieg thematisiert werden. An allen Orten werden umfangreiche Materialien, Informationstafeln, Flyer mit Erklärungen ausgelegt werden. Ergänzt werden sollen sie durch QR-Codes mit verständlichen Informationen und Erklärungen. Somit kann man diese Ausstellungen sowohl analog als auch digital erfahren. Zudem hat sich der Künstler bereit erklärt, Lesungen für unterschiedliche Gruppen sowie Führungen durchzuführen. Gleichzeitig möchte er, um eine längerfristige Wirkung dieser Ausstellung zu erreichen, diesen Orten einzelne und passende Exponate schenken, was eine nachhaltige Wirkung zur Folge haben und die Räume aufwerten würde. Alle Ausstellungsorte sind im Rahmen großzügiger Öffnungszeiten frei und kostenlos zugänglich. Professionelle Unterstützung erhält das Projekt von Ahaus Marketing, die die Veranstaltung in sozialen Medien und über die digitalen Info-Stelen bewerben werden. Kosten entstehen im Projekt für den Transport der Kunstwerke, für die Ausstellungseinrichtung, für Aufsichten, die Eröffnungsveranstaltung und das Marketing (Plakate, Flyer etc.).

Sport verbindet: Padel-Court in Heek
Der SC Ahle plant die Errichtung des ersten Padel-Courts in Heek und des ersten öffentlich zugänglichen Padel-Courts in der gesamten LEADER-Region. Im Gegensatz zum Tennis ist das Spielfeld kleiner, die umgebenden Glaswände gehören mit zur Spielfläche und die Schläger sind ohne Bespannung und kürzer. Das Projekt umfasst die schlüsselfertige Anschaffung und Installation eines Padel-Courts inkl. Gestell mit Glaswänden, Kunstrasen, Netz und Beleuchtung. Der Court soll auf dem Gelände des SC Ahle errichtet werden, das der Gemeinde Heek gehört. Dazu soll auf dem Vorplatz ein separater, öffentlich zugänglicher Bereich geschaffen werden, der – wie das gesamte Gelände – barrierefrei zugänglich ist. In der chayns-App des SC Ahle soll ein digitales Buchungs- und Matching-Tool integriert werden, über das Nutzer die Möglichkeit bekommen, Zeiten zu buchen und Spielpartner zu finden. Der Court steht nicht nur Vereinsmitgliedern, sondern der gesamten Öffentlichkeit zur Verfügung. Der Bereich mit dem Padel-Court ist für alle offen, die Nutzung soll täglich von 7-22 Uhr möglich sein. Ziel ist die Modernisierung der regionalen Sportinfrastruktur durch ein innovatives, niederschwelliges Bewegungsangebot. Das Projekt fördert die körperliche und geistige Gesundheit und den sozialen Zusammenhalt in der ländlichen Region – denn Sport verbindet. Padel bringt Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen zusammen. Der Court fördert die Jugendsportentwicklung, Padel ist zudem seniorenfreundlich und inklusiv. Durch die Besonderheit als erster öffentlicher Court in der LEADER-Region werden Gemeinde und Region als Wohn- und Naherholungs-/Freizeitstandort gestärkt und die regionale Verbundenheit gefördert. Ein Tag der offenen Tür mit Einweihungsfeier des Courts ist vorgesehen.
Toilettenanlage im Außenbereich

Die Kutschengilde Hamaland in Ahaus plant die Errichtung eines behindertengerechten Sanitärcontainers zur öffentlichen Nutzung auf seinem frei zugänglichen Gelände. Dies liegt direkt an einer Wanderreitstrecke, so können Wanderreiter, Spaziergänger, Fahrradfahrer, Hundebesitzer, Kindergruppen etc. die immer frei zugängliche Toilette nutzen und auch Ihre Pferde abstellen. Entsprechende Schilder sollen auf die neue WC-Anlage hinweisen. Die WC-Anlage ist über vier Wege zugänglich und auch nachts geöffnet. Die WC-Anlage wird barrierefrei angelegt und soll es auch Menschen mit Handicap ermöglichen, bei z.B. Ausflügen kostenfrei eine Toilettenanlage zu nutzen. Die Anlage ergänzt die bestehende Wetterschutzhütte, die nur 300m vom geplanten WC-Standort entfernt ist.

Mobile Hütten für Wüllen
Der Verein zur Förderung der Dorfgemeinschaft fungiert als Dachorganisation, in der zahlreiche Wüllener Vereine und Initiativen gebündelt sind. Ziel ist es, das gemeinschaftliche Leben im Dorf aktiv zu gestalten und die Zusammenarbeit der örtlichen Akteure zu stärken. Angeschafft werden sollen vier gemeinsam nutzbare, mobile Holzhütten, die als Stände bei div. Festen aller Vereine eingesetzt werden können. Sie stehen allen Vereinen und Initiativen im Ort zur Verfügung und ermöglichen eine flexible, ressourcenschonende und bedarfsgerechte Durchführung von Veranstaltungen. Die Hütten sind modular aufgebaut, langlebig, transportfähig und mit geringem personellem Aufwand auf- und abbaubar. Dadurch können sie dezentral im gesamten Dorfgebiet eingesetzt werden und fördern die Durchführung von Veranstaltungen im Dorf und den Außenbereichen. Das Projekt verfolgt einen gemeinschaftlichen Ansatz im Sinne eines Sharing-Modells und stärkt damit gezielt die Zusammenarbeit auf Ortsebene sowie das ehrenamtliche Engagement. Einsatzbereiche sind u.a. das Osterfeuer, das Advents-Event „Wüllen leuchtet“, Schützenfeste, Sportveranstaltungen, Ferienprogramme für Kinder und Jugendliche sowie weitere öffentliche Veranstaltungen im Dorf, von denen die meisten einen wohltätigen und gemeinnützigen Hintergrund haben. Zahlreiche Wüllener Vereine unterstützen das Projekt ausdrücklich und haben bereits einen konkreten Bedarf an einer solchen gemeinsam nutzbaren Infrastruktur geäußert. Das Projekt basiert vollständig auf ehrenamtlichem Engagement und wurde gemeinschaftlich aus der Mitte der Wüllener Vereinslandschaft entwickelt.

Wetterschutzhütte für Schulkinder & Co.
Die Nachbarschaft Hinterer Gerwinghook plant die Errichtung einer Wetterschutzhütte, da viele Kinder aus der Nachbarschaft bereits Schulkinder sind oder demnächst werden und an der Haltestelle „Holters“ bislang ungeschützt im Freien stehen. Geplant ist eine kleine Schirmschoppe 1,8 x 3m, die in ortsüblichem Stil mit Fachwerkfeldern aus Klinkerstein und Eichenholz gestaltet wird. Nutzen erhalten nicht nur die Grundschulkinder aus der Nachbarschaft, sondern auch Naherholungssuchende, Touristen, Radfahrer und Wanderer, denn eine ganze Reihe von Routen liegt am geplanten Standort, u.a. die Flamingoroute. Außerdem befindet sich ganz in der Nähe ein Knotenpunkt im System des Münsterland e.V. Die Unterhaltung der Hütte wird gemeinschaftlich durch die Nachbarschaft organisiert und gewährleistet.

Freundschaftsbänke für Grundschulen in Ahaus
Die Bürgerstiftung Westmünsterland aus Stadtlohn möchte das Projekt „Freundschaftsbänke für Grundschulen“ auch im nördlichen Kreisgebiet Borken starten, nachdem es in den vergangenen zwei Jahren schrittweise erfolgreich im südlichen Kreisgebiet umgesetzt wurde. In einem ersten Projektschritt sollen 2026 die acht Ahauser Grundschulen eine Freundschaftsbank für ihren Pausenhof erhalten (der konkrete Bedarf der Grundschulen in Ahaus wird aktuell abgefragt; es werden nur die Schulen beteiligt, deren Schulhöfe öffentlich zugänglich sind). Im nächsten Projektschritt sollen auch die Grundschulen aus Gronau, Heek, Legden und Schöppingen die Chance bekommen, Freundschaftsbänke zu erhalten. Dies kann dann voraussichtlich 2027 der Fall sein. In einer Zeit, in der Hass und Hetze in der Gesellschaft mehr und mehr zunehmen, versucht die Bürgerstiftung Westmünsterland mit einem niedrigschwelligen Projekt dieser Entwicklung entgegenzuwirken. In dem Projekt „Freundschaftsbänke“ erhalten Grundschulen, die sich beworben haben, eine aus heimischem Holz gefertigte massive Bank für ihr Schulgelände. Diese Bank hebt sich optisch deutlich von anderen Sitzmöbeln im öffentlichen Raum ab. Sie trägt in der Rückenlehne eingefräst in großen Buchstaben den Hinweis „Freundschaft“. Schon damit ist das Thema allgegenwärtig. Mädchen und Jungen sind außerdem eingeladen, die Bank individuell bunt zu gestalten, mit Fingerabdrücken, liebevoll gestalteten Motiven zum Thema Freundschaft etc. Nicht nur optisch ist diese Bank mehr als ein herkömmliches Sitzmöbel. Mit der Freundschaftsbank verbindet die Bürgerstiftung Westmünsterland ein pädagogisches Konzept, das von den Lehrkräften in den Schulen vermittelt und auch in Elternabenden an die Erwachsenen weitergegeben wird. Die Freundschaftsbank fördert die Empathiefähigkeit der jungen Menschen sowie Rücksichtnahme und das Miteinander. So bietet die Bank Kindern die Chance, ihren MitschülerInnen und auch Erwachsenen ein Signal zu senden, wenn sie sich einsam fühlen, jemanden zum Reden, Lachen, Trösten oder Spielen brauchen. In diesen Situationen setzen sich Kinder auf die Freundschaftsbank. Ihre MitschülerInnen oder die Erwachsenen können in Folge reagieren und sich des auf der Bank sitzenden Kindes annehmen. Die Bänke sind auch Anlaufpunkt für Streitschlichter, wenn sie zwischen zwei Parteien vermitteln. Bei der Finanzierung der Freundschaftsbänke ist die Bürgerstiftung Westmünsterland um Sparsamkeit bemüht: So wird das Holz bei heimischen Waldbauern gekauft, um hohe Transportkosten zu vermeiden. Für den Bau der Bänke hat die Bürgerstiftung Westmünsterland für den Raum Ahaus die Tischlerei Menker als Ko-Partner gewinnen können, die den Bau der Bänke kostenlos übernimmt – im Projekt fallen daher lediglich die Kosten für den Holzkauf und für kleine Förderschilder an.

Inklusion bewegt – Barrierefreie Trampoline für Heek und Nienborg
Die Gemeinde Heek plant die Aufwertung der Spielplatzinfrastruktur durch die Installation von zwei hochwertigen, barrierefreien Bodentrampolinen an den Standorten „Averbecker Feld“ (Heek) und „Vogelsangweg“ (Nienborg). Ziel des Vorhabens ist es, bestehende Barrieren abzubauen und attraktive, inklusive Spielangebote zu schaffen, die Kindern mit und ohne körperliche Einschränkungen ein gemeinsames Erleben ermöglichen. Während der zentral gelegene Spielplatz Averbecker Feld als hochfrequentierter Treffpunkt die Ortsmitte von Heek versorgt, übernimmt die Anlage am Vogelsangweg eine essenzielle Rolle für die soziale Dorfentwicklung im Ortsteil Nienborg. An beiden Standorten besteht derzeit eine strukturelle Lücke: Es fehlen Spielgeräte, die gezielt auf die Bedürfnisse von Kindern mit Mobilitätseinschränkungen zugeschnitten sind. Durch die Integration barrierefreier Bodentrampoline wird hier eine echte Teilhabe realisiert, die über die bloße Zugänglichkeit hinausgeht und aktives Mitmachen ermöglicht. Das Projekt fördert neben der körperlichen Fitness und Motorik insbesondere die Sozialkompetenz und das gegenseitige Verständnis. Indem die Gemeinde Heek in langlebige, inklusive Spielraumkonzepte investiert, stärkt sie die Attraktivität des Westmünsterlandes als lebenswerte Heimat für alle Generationen und schafft Orte, an denen Inklusion von klein auf zum gelebten Alltag gehört. Durch die spezielle Gestaltung der Geräte, die mit dem Rollstuhl befahrbar sind, wird physische Ausgrenzung aufgehoben und eine vollständige Teilnahme am Dorfleben sichergestellt. Das Projekt sendet das klare Signal aus, dass alle Kinder und Familien dazugehören und willkommen sind.

Digital Spaces – Medienkompetenz gemeinsam stärken
Das Jugendwerk Ahaus e. V. betreibt sieben offene Kinder- und Jugendtreffs in Ahaus und den Ortsteilen. Diese Einrichtungen sind niedrigschwellige Begegnungsorte für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren und leisten einen wichtigen Beitrag zur sozialen Integration, Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftlichen Teilhabe. Die Lebenswelt junger Menschen ist heute stark digital geprägt. Digitale Kompetenzen sind grundlegende Voraussetzung für schulischen Erfolg, Ausbildung, Beruf und gesellschaftliche Mitwirkung. Gleichzeitig verfügen insbesondere Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien häufig nicht über ausreichende technische Ausstattung oder pädagogische Begleitung im Umgang mit digitalen Medien. In den offenen Treffs des Jugendwerks können zeitgemäße Bildungsangebote, kreative Medienprojekte und digitale Gruppenarbeiten aktuell nur begrenzt umgesetzt werden. Ziel des Projektes ist die nachhaltige Modernisierung der digitalen Ausstattung durch die Anschaffung moderner Smart-TVs, Tablets mit Schutzhüllen und Drucker für jeden einzelnen Standort zu sichern. Die Geräte werden in die pädagogische Arbeit integriert und ermöglichen eine strukturierte, verantwortungsvolle und kreative Medienbildung. Ein aktuelles, inklusives Medienschutzkonzept liegt bereits vor. Mediennutzungsverträge mit den Treffbesuchenden werden verbindlich abgeschlossen und kontinuierlich pädagogisch begleitet. Die offenen Treffs des Jugendwerks Ahaus e. V. stehen allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht, Bildungsstand oder sozialem Status offen. Die Angebote sind niedrigschwellig gestaltet und ohne Mitgliedschaft zugänglich. Die im Rahmen des Projektes angeschafften Geräte werden ausschließlich in öffentlich zugänglichen offenen Treffs eingesetzt. Die Nutzung erfolgt im Rahmen der regulären Öffnungszeiten sowie bei besonderen Veranstaltungen, Workshops und Ferienprogrammen. Durch die dezentrale Verteilung der Geräte auf mehrere Standorte in Ahaus und den Ortsteilen wird eine flächendeckende Erreichbarkeit im ländlichen Raum gewährleistet.
Kleinprojekte im Regionalbudget 2025

Schutzhütte am Feldkampsweg
Im Zuge der Installation eines Haltepunkts für Schulkinder am Feldkampsweg in Heek-Ahle entstand die private Idee der Nachbarschaft zur Errichtung einer Schutzhütte. Diese soll neben Schulkindern auch Radfahrern und Fußgängern bei schlechter Witterung Schutz bieten. Da der Feldkampsweg als Bestandteil der Flamingoroute Münsterland von vielen Radfahren als auch Fußgängern für einen Ausflug ins Grüne genutzt wird und sich hier aktuell keine Unterstellmöglichkeit in der Nähe befindet, würde eine Schutzhütte das Radwegenetz entsprechend aufwerten und die Naherholungsqualität im Westmünsterland verbessern. Durch den barrierefreien Zugang bietet die Schutzhütte jeden Ausflügler Möglichkeit zu Rast und Erholung. Die Schutzhütte soll dem Landschaftsbild angepasst und dauerhaft von den privaten Initiatoren gepflegt und erhalten werden. Die Schutzhütte steht mit der Öffnung (Schirm) zur Straße hin und der Zugang ist dadurch für alle Naherholungsuchenden wie Fußgänger, Wanderer und Radfahrer barrierefrei zugänglich. Projektträger ist Christian Lösing.

Schutzhütte Kapellenhook Ahle
Geplant ist der Bau einer Schutzhütte direkt an der Münsterland-Knotenpunktroute beim Fußballplatz des SC Ahle. Familien mit kleinen Kindern aber auch Senioren können so Fahrradtouren mit kurzen Pausen und Picknicks kombinieren, was gerade die jungen Generationen für nachhaltige Fortbewegung sensibilisiert. Darüber hinaus soll die Hütte als Begegnungsstätte dienen. Der Bereich um den Fußballplatz ist stark frequentiert, jedoch fehlen bislang geeignete Warte- und Schutzmöglichkeiten. Kinder und Jugendliche mussten bisher vor und nach Spielen im Freien ausharren, da der Platz nicht öffentlich zugänglich ist. Ein besonderes Merkmal dieses Projekts ist der eigenhändige Aufbau der Schutzhütte durch die übergreifende Nachbarschaft. Dies stärkt nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern fördert auch das Verantwortungsbewusstsein für diesen besonderen Ort. Regelmäßige Treffen zur Begegnung und Austausch sind in Planung. Darüber hinaus kann die Hütte als Veranstaltungsort für Events genutzt werden, was die regionale Verbundenheit fördert und die Lebensqualität Im Ortsteil steigert. Projektträger ist Hermann Scheipers.

Fotopoints an der Flamingoroute
Die Städte und Gemeinden entlang der Route wollen sog. Flamingo-Fotopoints errichten. Sie verfolgen dabei zwei Ziele: Zum einen sollen an besonders markanten und/oder spektakulären Punkten entlang der Flamingoroute feste Anlaufpunkte geschaffen werden, die sich in besonderem Maße als Fotomotiv eignen. Zum anderen sollen über QR-Codes auf den Fotopoints relevante Informationen zur Route und zum Erhalt der Schutzräume, die Teil der Flamingoroute sind, vermittelt werden. Neben dem eigentlichen Erlebnis auf der Fahrt soll den Menschen so auch inhaltlich die Natur und deren Wichtigkeit für die Region nähergebracht werden. Insgesamt sollen 8 Fotopoints in den Anrainer-Regionen WML und berkel schlinge entstehen; für die Region WML sind fünf solcher Fotopoints (einer in jeder Kommune) vorgesehen. Dort werden die Aluverbundplatten (2,50m hoch) in Flamingo-Form bedruckt aufgebaut und bilden attraktive Selfie-Points. Projektträgerin ist die Kultur-Büro Gronau gGmbH.

E-Bike-Ladestation am Rathaus
Die Gemeinde Schöppingen plant den Aufbau einer unbeschränkt öffentlich zugänglichen E-Bike-Ladestation am Rathaus. ln unmittelbarer Nähe des geplanten Standortes befindet sich eine Fahrradreparaturstation, an der Radfahrer die Möglichkeit haben, kleinere Probleme am Fahrrad selbst zu beheben oder mit einer Pumpe fehlende Luft aufzufüllen. Mit der Maßnahme soll die Infrastruktur im ländlichen Raum gezielt und sinnvoll verbessert werden. Es sollen Anreize für die Nutzung von E-Bikes bei Alltags- und Freizeitwegen geschaffen werden, aber z.B. auch für Pendler. Die Station, die mit 4 Ladepunkten ausgestattet sein soll, ist dabei jederzeit öffentlich zugänglich, sowohl für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Schöppingen wie auch für Gäste. Die Nutzung erfolgt kostenlos. Begleitend ist die Einbindung in Karten-Apps etc. vorgesehen.

Stehtische mit Dach
Der Gewerbeverein Ahaus e.V. möchte 8 klappbare Stehtische mit Dach aus Holz anschaffen. Diese sollen bei verschiedenen Veranstaltungen wie Weihnachtsmarkt, Schützenfesten, Jugendparties etc. eingesetzt werden. Ziel ist es, die Attraktivität aller Veranstaltungen in der Stadt zu steigern und den BesucherInnen eine komfortable Möglichkeit zu bieten, sich auszutauschen. Die Tische mit Dach bieten Schutz vor Witterungseinflüssen, was den Einsatz bei allen Wettern erlaubt. Durch die anlassbezogene, mobile und flexible Einrichtung von Treffpunkten wird das Miteinander gestärkt und der Kommunikationsaustausch gefördert. Die Flexibilität dieser Ausstattung erlaubt eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten nicht nur bei etablierten Events, sondern auch bei spontanen Zusammenkünften im Rahmen der Jugendarbeit. Die Stehtische werden an einem öffentlich zugänglichen Ort gelagert, damit sie flexibel und unkompliziert für Veranstaltungen frei abgeholt werden können.

Bau einer Schutzhütte für Wanderer und Radfahrer
Durch die Errichtung einer Schutzhütte am Ottensteiner Weg durch den Ahaus e.V. soll nicht nur eine Unterstellmöglichkeit geschaffen werden, sondern grundsätzlich die Attraktivität der Rad- und Wanderregion gestärkt werden. Auch als Witterungsschutz eignet sich die geplante Hütte. Hauptzielgruppen sind Radfahrer und Fußgänger, Anwohner und Nachbarschaft sowie Jugendliche und Jugendgruppen, die erfahrungsgemäß derartige Hütten oft und gerne als sozialen Treffpunkt nutzen. Für die Förderung beantragt werden ein Komplettbausatz einer Schutzhütte, die dann in Eigenregie aufgebaut wird, Dacharbeiten durch eine Firma, sowie notwendige Boden- und Pflasterarbeiten. Die Hütte wird im öffentlichen Raum an gut erreichbarer Stelle stehen und ist öffentlich ohne Einschränkungen nutzbar.

Willkommen im Rondo – Spielen ohne Grenzen
Das Caritas-Seniorenheim Heinrich-Albertz-Haus plant die Anschaffung eines interaktiven Tools für dementiell erkrankte Senioren und ihre Angehörigen: Mit der sog. Tovertafel werden verschiedene digitale Spiele auf Oberflächen (z.B. Tische, Wände) projiziert und ermöglichen so vielseitigen körperlichen, kognitiven und emotionalen Spielspaß. Die Spiele sind so aufgebaut, dass die Teilnehmer entsprechend ihren Fähigkeiten spielen können. Sie sind in verschiedenen Formaten erhältlich und fördern jeweils körperliche Bewegung, soziale Interaktion und kognitive Stimulation. Das System kombiniert einen Projektor, Infrarotsensoren und eine spezielle Software, um jede Oberfläche in einen interaktiven Spielbereich zu verwandeln. Es projiziert lebendige Spiele, die selbst auf kleinste Hand- oder Armbewegungen reagieren und die Spieler in das Erlebnis einbeziehen. Im Heinrich-Albertz-Haus gibt es einen Kreis ehrenamtlicher KollegInnen, der wöchentlich im angegliederten Café Rondo einen Spielevormittag anbietet. Für diesen offenen Spieletreff, der auch von Externen besucht werden kann und soll, soll die Tafel angeschafft werden. Somit wird gewährleistet, dass jede/r Interessierte die Möglichkeit hat, die Tafel zu nutzen und ein echter öffentlicher Mehrwert entsteht.

Sprung in die Zukunft – Bodentrampoline für Schöppingen
Geplant ist die Anschaffung und Installation von insgesamt 3 Bodentrampolinen auf geeigneten Kinderspielplätzen im Ortsteil Schöppingen sowie Ortsteil Eggerode durch die Gemeinde. Bislang verfügt kein Spielplatz in Schöppingen und Eggerode über ein Bodentrampolin. Die Installation von Bodentrampolinen stellt eine effektive Maßnahme dar, um die Attraktivität öffentlicher Kinderspielplätze deutlich zu erhöhen. Bodentrampoline sind moderne, dynamische Spielgeräte, die bei Kindern aller Altersgruppen äußerst beliebt sind. Sie tragen wesentlich dazu bei, öffentliche Spielräume lebendiger, attraktiver und nachhaltiger zu gestalten. Bodentrampoline bieten dabei nicht nur einen hohen Spielwert, sondern auch einen besonderen Bewegungsanreiz. Die Kinderspielplätze sind zu jeder Zeit öffentlich zugänglich. Die Bodentrampoline sind robust, langlebig und wartungsarm.

Medientechnik für Haus Hoppe
Der Verein zur Förderung der Dorfgemeinschaft Ottenstein e.V. möchte das „Haus Hoppe“ aufwerten: Als „offene Begegnungsstätte“ steht es den örtlichen Vereinen, Verbänden und Gruppen zur Verfügung, soweit diese Vereinigungen nicht selbst über Räume verfügen und soll sich im Rahmen dieses Projektes zu einem lebendigen Erfahrungs- und Lernraum für Jung und Alt weiterentwickeln. Aktuell verfügt das Haus über keinerlei Medien. Daher ist nun geplant, das mediale Angebot auszubauen durch Anschaffung eines 64‘‘ Interactive Touch Screen Meetboard mit Display und Rollwagen sowie eines Tablets. Aufgrund der vielen Nutzergruppen soll zusätzlich eine Schließanlage für diese Anschaffungen besorgt werden. Moderne Medien erleichtern die Vermittlung komplexerer Inhalte und bieten eine Plattform für vertiefende Diskussionen als auch für persönliche Wissensvermittlung neuerer Entwicklungen in Umwelt, Politik und Gesellschaft.

Grablichtautomaten auf dem kommunalen Friedhof „Feldschers Kamp“
Die Gemeinde Schöppingen plant die Aufstellung eines Grablichtautomaten mit wiederverwertbaren Glas-Grablichtern. Ziel ist es, den Plastikmüll, der durch herkömmliche Einmal-Grablichter entsteht, zu reduzieren. Der Grablichtautomat stellt eine innovative Lösung dar, die die traditionellen Grablichter aus Plastik durch eine umweltfreundliche, langlebige Alternative aus Glas mit edlem Erscheinungsbild ersetzt. Die Gläser sind wiederbefüllbar. Wer das Glas einmal erworben kann, kann es für einen kleinen Unkostenbeitrag immer wieder auffüllen. Durch den Einsatz langlebiger, recycelbarer Komponenten trägt der Grablichtautomat somit aktiv zum Schutz der Natur und Umwelt bei. Die Grabkerzen werden aus Rapswachs hergestellt und brennen rund 50 Stunden lang. Auf Paraffine (bei herkömmlichen Grablichtern üblich) wird bei der Herstellung verzichtet, anfallender Restwachs wird wiederverwendet. Der Grablichtautomat arbeitet rein mechanisch, eine Stromversorgung ist nicht notwendig. Die Abgabe der Gläser sowie der Nachfüllkerzen ist zum Selbstkostenpreis vorgesehen.

Lokalgeschichten auf dem Schirm
Mit einer mobilen, aufblasbaren Kino-Leinwand sollen Abende im Dahliengarten gestaltet werden, an denen sich die Menschen des Ortes gemeinsam filmische Zeugnisse der lokalen Vergangenheit anschauen können. Das Projekt möchte durch bewegte Bilder mit Geschichten aus der Heimat begeistern. Von ihnen hat die Gemeinde Legden mit ihren zahlreichen verschiedenen Initiativen und Events eine ganze Menge sammeln können. Entstanden sind im Verlauf der Jahre viele filmische Dokumente über den Blumenkorso, lokale Unternehmungen, bedeutende Veranstaltungen. Projektträger ist der Dahliengarten Legden e.V.

Virtuelles Fahrradfahren für Senioren
Angeschafft werden soll ein „Radfahrsimulator“ (bestehend aus Bildschirm, entsprechender Software und einem mechanischen Pedaltreter mit Lenkstange). Mit Hilfe dieser sehr einfach zu bedienenden Technik haben Senioren die Gelegenheit, virtuell radelnd verschiedenste Städte und Landschaften zu erkunden. Alte Erinnerungen werden wieder wach. Die Senioren kommen wieder geistig und körperlich in Bewegung. Die Mobilität kann erhalten bleiben. Auch eingeschränkte Personen und sogar Rollstuhlfahrer können das Abenteuer eingehen. Neben dem Radfahrer können sich auch andere Menschen rundherum setzen und auf dem großen Bildschirm die Fahrt genießen. Enschede, Münster, den Keukenhof oder auch exotische Ziele in aller Welt können so gemeinsam erkundet werden. Dieses „Bikelabyrinth“ soll für das Café des St. Friedrich Seniorenheims in Wessum angeschafft werden und im Eingangsbereich aufgebaut werden und nach Einweisung auch Besuchern, Angehörigen und Ehrenamtlichen zur Verfügung stehen. Projektträger ist der Caritasverband Ahaus-Vreden e.V.

Outdoor-Holzdeck-Bühne
Der Trägerverein für die offene Kinder- und Jugendarbeit Legden-Asbeck e.V. plant die Errichtung einer festen Outdoor-Holzdeck-Bühne auf dem Gelände vom Jugendhaus Pool. Die Bühne wird als zentraler Treffpunkt für künstlerische und kulturelle Veranstaltungen im Freien dienen und wird insbesondere für die Zielgruppe der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Plattform bieten, um sich kreativ und kulturell auszudrücken. Die Bühne wird im Außenbereich des Jugendhauses einen festen Platz finden und sowohl bei öffentlichen Veranstaltungen wie dem „Fest der Kulturen“, dem „Fest der Vereine“ als auch dem Ausbildungscampus eingesetzt. Auch als freier Probenraum und für spontane Darbietungen steht die Bühne zur Verfügung. Darüber hinaus wird das Holzdeck, wenn keine größeren Veranstaltungen anstehen, als attraktiver Treffpunkt für Jugendliche und Kinder dienen. Für eine ganzjährige Nutzbarkeit wird die Bühne mit Sonnensegelpfosten ausgestattet, wobei das Sonnensegel bereits vorhanden ist. Dies ermöglicht es, dass die Bühne auch bei starker Sonneneinstrahlung oder leichtem Regen problemlos genutzt werden kann.

Offener Treffpunkt mit Schutz vor Wind und Wetter
Am oberen Fußballplatz des TuS Wüllen soll ein rd. 12x5m großer Regen- und Sonnenschutz aus Holzständerwerk und seitlicher Verglasung entstehen. Derzeit besteht bei Regen, Wind oder starker Sonne (Südseite) keine Möglichkeit, sich unterzustellen. Viele Kinder nutzen das Gelände in ihrer Freizeit – unabhängig vom Vereinssport – zum Fußballspielen und haben bei schlechtem Wetter oder starker Hitze keinen geschützten Bereich. Das Vereinsgelände liegt außerdem an einer stark frequentierten Fahrrad- und Wanderroute. Eine Überdachung würde es ermöglichen, dass Radfahrer und Spaziergänger künftig Pausen einlegen und ihre mitgebrachten Speisen geschützt genießen können. Da das Gelände jederzeit frei zugänglich ist, würde die Maßnahme allen zugutekommen. Der neue Unterstand soll als niedrigschwelliger Begegnungsort für alle Generationen dienen und so das nachbarschaftliche Miteinander, den Austausch und die Aufenthaltsqualität vor Ort stärken.

Boule für Alt und Jung – miteinander in Bewegung
Gestaltung eines Bouleplatzes (10m x 3m), barrierefrei in Sichtweite des Seniorenheimes St. Ludgerus in Heek. Eine Bank soll zum Verweilen und Zusehen einladen. NutzerInnen können mit eigenen Kugeln spielen oder jederzeit und kostenfrei (gegen Pfand) Boulekugeln im Seniorenheim oder dem zugehörigen Café ausleihen. Der für das Boulespiel angedachte Platz liegt in unmittelbarer Nähe des Seniorenheimes. Parkplätze stehen auf dem Gelände zur Verfügung, der Platz liegt an einem für Fußgänger und Radfahrer genutzten Weg. Boule fördert die Geselligkeit und Spielfreude an der frischen Luft. Das Projekt ist enorm pflegeleicht: Es ist kein großer Aufbau nötig, auch die Pflege/Unterhaltung benötigt nur geringen Aufwand.

Digitale Stele am Dorfgemeinschaftshaus
Die Kolpingsfamilie Wessum e.V. plant die Installation einer digitalen Stele vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Wessum, um die Kommunikation und den Informationsaustausch innerhalb der Dorfgemeinschaft zu verbessern. Die Stele soll aktuelle Informationen, Veranstaltungen und wichtige Mitteilungen für die Dorfbewohner an einem zentralen Ort sichtbar machen. Zur optimalen Nutzung will die Kolpingsfamilie daher vorab eine Bedarfsanalyse in Form einer Umfrage unter den Dorfbewohnern durchführen, um herauszufinden, welche Informationen am meisten gewünscht sind. Die Stele steht an einem zentralen Standort, sodass sie für alle Dorfbewohner leicht erreichbar ist. Die Inhalte der Stele werden regelmäßig aktualisiert, um sicherzustellen, dass die Informationen stets relevant und aktuell sind.

Ein Fenster zu Vergangenheit und Gegenwart
Auf einer digitalen Informationstafel (sog. Kiosk-System) sollen im Außenbereich, direkt vor dem Heimathaus in Heek, das historische Bildarchiv und aktuelle Informationen des Heimat- und Schützenvereins St. Ludgerus Heek e.V. präsentiert werden. Diese Maßnahme dient dazu, das umfangreiche digitale Bildarchiv des Vereins, bestehend aus über 100.000 digitalisierten Fotografien, auf innovative und ansprechende Weise der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Diese wertvollen Zeugnisse der Heeker Geschichte, darunter Aufnahmen von Schützenfesten, Kirchenfesten, Dorffesten, dem Alltag vergangener Zeiten und bedeutenden Ereignissen, sollen auf interaktive Weise präsentiert werden. Das Projekt würdigt damit auch die immense ehrenamtliche Arbeit, die in die Digitalisierung und Aufbereitung des umfangreichen Bildarchivs geflossen ist. Die attraktive und interaktive digitale Tafel vor dem Heimathaus belebt außerdem diesen Bereich und wird zu einem Anziehungspunkt für Einheimische und Besucher.

Spieleschrank für den Dorfplatz Nienborg
Die Gemeinde Heek plant, den Dorfplatz im Ortsteil Nienborg durch die Aufstellung eines innovativen Verleih-Spieleschranks zu beleben. Der Dorfplatz verfügt bereits über eine Boulebahn, die mit den im Spieleschrank verfügbaren Boulekugeln genutzt werden kann. Darüber hinaus können Bürgerinnen und Bürger den angrenzenden Fußballplatz mit dem ausleihbaren Fußball bespielen oder den Sandkasten auf dem Spielplatz mit Sandspielzeug aus dem Schrank bereichern. Die Freifläche bietet zudem Raum für weitere Spielaktivitäten wie Frisbee, Badminton, Federball, Springseil oder ein Wikingerspiel, die ebenfalls im Spieleschrank zur Verfügung stehen. Das intelligente Verleihsystem des Spieleschranks ermöglicht es den Besucherinnen und Besuchern, ihre Freizeit zu genießen, ohne eigene Spiele mitbringen zu müssen. Durch die flexible Befüllung der Fächer kann der Schrank optimal an die Bedürfnisse der Umgebung angepasst werden. Er benötigt weder Strom- noch Internetanschluss und verursacht keine Betriebskosten oder Gebühren. Die Nutzung des Spieleschranks ist denkbar einfach: Besucherinnen und Besucher scannen den QR-Code an der Tür mit ihrem Smartphone, wählen die Dauer der Ausleihe und öffnen das Schloss per Bluetooth, um die gewünschten Artikel zu entnehmen. Am Ende des Mietzeitraums wird das Schloss erneut geöffnet, um die Artikel zurückzulegen. Für die Ausleihe fallen keinerlei Gebühren an, sodass alle Bürgerinnen und Bürger die Spiele frei nutzen können.

Barrierefreier Eingang für Georgs Galerie
Der neue Kunst- und Kulturort Georgs Galerie wurde im September 2023 eröffnet und hat sich seither zu einem beliebten Treffpunkt für Begegnung, Kreativität und kulturellen Austausch entwickelt. Der Haupteingang an der Merschstraße ist aktuell jedoch nicht barrierefrei, da eine Treppenstufe den Zutritt erschwert. Besonders für gehbehinderte Menschen stellt dies ein erhebliches Hindernis dar: Für sie erfolgt der Zugang bisher ausschließlich über den rückseitigen Eingang durch den Kunstgarten, wodurch eine gleichwertige Teilhabe am Geschehen im Hauptraum nicht möglich ist. Die untere, großzügige Hauptebene des Galerieraums ist zudem durch zwei Stufen von der Empore getrennt, sodass viele Veranstaltungen nur eingeschränkt oder gar nicht besucht werden können. Um eine uneingeschränkte und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen, plant die Bürgerstiftung Gronau die barrierefreie Umgestaltung des Eingangsbereichs. Mit Hilfe der beantragten Förderung sollen eine mobile, klappbare Rampe angeschafft sowie der Bodenbelag der Eingangsstufe rutschfest und eben gestaltet werden. So soll sichergestellt werden, dass künftig auch Menschen mit Gehbehinderungen freien Zugang zu Georgs Galerie erhalten.

E-Sport und Medienkompetenz im Jugendhaus Zak
Das Jugendwerk Heek e.V. plant die Einrichtung eines E-Sport-Teams mit begleitendem Medienkompetenztraining. Neben sportlichem Wettkampf und digitaler Freizeitgestaltung liegt der Fokus auf pädagogischer Förderung von Teamarbeit, Medienbildung, technischer Kompetenz und gesellschaftlicher Teilhabe. Das Projekt ist mehrstufig aufgebaut: Die Teilnahme am E-Sport-Training ist aus Gründen des Jugendschutzes (FSK-Altersfreigaben) auf Jugendliche ab 12 Jahren begrenzt. Die medienpädagogischen Angebote, Workshops, kreative Nutzung der Technik (z.B. Musikproduktion, Recherche, Schulprojekte, Mediengestaltung) sowie die allgemeine Freizeitnutzung des digitalen Raums stehen allen Besucher*innen des Hauses zwischen 6 und 21 Jahren offen. Im projekt sollen fünf leistungsstarke Gaming-PCs, Zubehör und Software angeschafft werden. Neben der gezielten E-Sport-Förderung stehen die Infrastruktur (PCs, Technikräume, Medienangebote) auch für nicht-kommerzielle Zwecke wie Recherche, kreative Medienprojekte und soziale Begegnung offen. Darüber hinaus wird der Zugang zu hochwertiger technischer Ausstattung auch für bildungsbezogene Nutzung (z. B. Hausaufgaben, Bewerbungen, Präsentationen) geöffnet.
Kleinprojekte im Regionalbudget 2024

Aufwertung der Kunstroute Schöppingen
Die bestehende Kunst- und Kulturroute (33 km rund um Schöppingen mit Berührungen der Grenzen zu u.a. Legden, Asbeck und Heek) soll noch attraktiver werden: Da es bislang entlang der Strecke keinerlei Rast- und Unterstandsmöglichkeiten gibt, sollen fünf Schützenvereine aus Schöppingen aus bereitgestelltem Bausatz-Material je eine Hütte errichten und nach eigenem Gusto gestalten (z.B. Bemalen). Die Schützenvereine kümmern sich um die Pflege der Schutzhütten und sorgen für die Entsorgung des Mülls. Projektträger ist die Initiative Schöppingen e.V.

Naturarena am Jugendhaus Pool
Auf dem Areal des Jugendhauses soll die „Naturarena“ entstehen: Ein Ort der Zusammenkunft für Gespräche, Spiele und Aufführungen. In Halbkreisform werden Sitzsteine platziert, in der Kreismitte und in den Randbereichen entstehen barrierefrei gepflasterte Flächen und somit eine Plattform, die z.B. für Rollenspiele, gruppendynamische Übungen oder Programme und Projekte genutzt werden kann. Ein Sonnensegel soll für Beschattung sorgen. Die Naturarena soll auf dem Gelände des Jugendhauses Pool angelegt und kann von allen Kindern und Jugendlichen, Kindergärten, Schulen und Vereinen genutzt werden. Es greift die Idee eines „grünen Klassenzimmers“ auf, aber außerhalb des schulischen Umfeldes und thematisch ungleich weiter gefasst. Es ist ein Konzept, dass die Integration und Inklusion von Kindern und Jugendlichen verschiedener Fähigkeiten und Hintergründe fördert. So kann ein Raum entstehen, der von allen Vereinen oder Institutionen als alternativer Lern- und Kommunikationsplatz genutzt werden kann. Projektträger ist der Trägerverein für die offene Kinder- und Jugendarbeit Legden Asbeck e.V.

Zukunftsweisende Anschaffungen für berufliche Ausbildung
Die Jugend ans Handwerk führen: Das ist Ziel der KIT-Talenteschmiede. In der Amtsstraße 12 in Schöppingen betreibt der Verein eine handwerkliche und technische außerschulische Bildung für Kinder und Jugendliche im Alter von 7-17 Jahren. Hierfür kooperiert KIT mit den Schulen sowie diversen Firmen aus der Umgebung. Kinder und Jugendliche lernen dort den Umgang mit verschiedenen Materialien wie Holz, Kunststoff, Metall etc. und werden so für Naturwissenschaft und Technik begeistert. Die allesamt ehrenamtlichen Trainer erarbeiten mit den Kindern und Jugendlichen gemeinschaftlich in kleinen Gruppen. Diese außerschulische Bildung und Förderung der Kinder und Jugendlichen soll zukunftsweisend erweitert werden. Hierfür sollen im Projekt angeschafft werden: 2 Fräsmaschinen, 1 3D-Drucker, ein Laser-Gravierer, ein Laptop mit Internetzugang, ein Schleifgerät, ein Nass-Trocken-Sauger und kleinere elektrische Zubehörgeräte.

Errichtung einer Stele auf dem Lindenplatz
Nach dem Motto „Geschichte sichtbar machen“ soll vom Heimatverein Nienborg e.V. zur Erinnerung an die frühere Gerichtsstätte eine Stele auf dem Lindenplatz errichtet werden. Ein Entwurf für die Stele wurde bereits erstellt. Sie soll aus Corten-Stahl bestehen, auf der Rückseite der Stele werden Infotafeln angebracht u.a. mit bildlicher Darstellung einer mittelalterlichen Gerichtsverhandlung, Erläuterungen der Stele-Symbole und QR-Codes. Die Stele soll auf einer gepflasterten Fläche (ca. 25m²) aufgestellt und mit 2 Sitzbänken umgeben werden. Die Gemeinde Heek hat der Errichtung zugestimmt.

PLV Schutzhütte am Düppendreieck
Der im Februar gegründete Verein „PLV Schutzhütte am Düppendreieck“ möchte eine öffentlich zugängliche Schutzhütte für Radfahrer und Fußgänger sowie gleichzeitig eine Anlaufstelle für die im Außenbereich eher weitläufige Nachbarschaft errichten, indem eine für die Region sehr typisch historische Feldhütte restauriert bzw. für ihre neue Funktion umfunktioniert wird. Der eigens dafür gebildete Verein unterstreicht den gemeinnützigen, nicht einnahmeorientierten Charakter dieses Gemeinschaftsprojekts und wird sowohl für den dauerhaften Unterhalt und Erhalt der Schutzhütte als auch für ein regelmäßiges Programm im Rahmen der Vereinssatzung sorgen: Die westfälisch-plattdeutsche Mundart, die historische landwirtschaftliche Entwicklung und nicht zuletzt die Flüchtlingsschicksale aus dem 2. Weltkrieg sollen durch Informationstafeln und QR-Codes den Besuchen/Nutzern veranschaulicht werden.

Chor Da Capo to Go
Der Chor Da Capo der Kirchengemeinde Heek konnte bislang nur in der Kirche auftreten – das möchte man ändern. Dazu benötigt er ein transportables Klavier, ein sogenanntes Digitalpiano, samt Sitzbank und Stativ, außerdem Chormappen 20 Notenständer. So wäre es möglich, künftig z.B. freies Singen im Stiegenpark anzubieten, auf Festen und Veranstaltungen im Ort und in der Region aufzutreten oder z.B. in Altenwohnheimen oder der Tagespflege aufzutreten.

Pausen- und Erholungszonen auf dem Sportcampus in Wessum
Der SV Union Wessum möchte auf seinem weitläufigen Outdoor-Sportgelände Gelegenheiten schaffen, um sich zu setzen und zu erholen: Es sollen schöne Verweil- und Pausenplätze entstehen für die unterschiedlichen Zielgruppen: 2 Jugendbänke (halbstehend), 4 Vierer-Teamseats für Spielende und Trainierende, 1 Relaxliege für alle, 6 Hockerbänke ohne Rückenlehne und 2 Sitzbänke mit Rückenlehne für ältere Menschen. Die Sitzmöglichkeiten erhöhen die Attraktivität der Anlage, erhöhen die Verweildauer und stärken das Gemeinschaftsgefühl. Auch Eltern/Großeltern, die ihre Kinder/Enkel zum Sport begleiten, haben so attraktive Optionen zum Verweilen auf dem Gelände.

Die Hütte am Hof (Teil 2)
Der WLV-Kreisverband Borken als Träger der Transparenz-Initiative „Das Fenster zum Hof“ (Landwirte geben interessierten Bürgern die Möglichkeit, über offene Stallfenster Einsichten in die Tierhaltung und die Landwirtschaft zu nehmen) hatte bereits 2021 über das Regionalbudget vier „Hütten am Hof“ realisiert, also Rasthütten an den Höfen, die ein „Fenster zum Hof“ haben. Die bestehenden Hütten sollen nun erweitert werden durch 5 weitere an Höfen in Ahaus (1), Gronau (3) und Schöppingen (1), um so ganz WML in diese Struktur mit einzubinden. Die Sitzgruppen sind frei zugänglich und können somit auch unabhängig vom Blick in den Stall und auf die Weide von Wanderern und Radtouristen genutzt werden. Die Ausweitung der Sitzgruppen an Höfen könnte auch den Anstoß geben zur Etablierung einer als Fahrradroute gedachten Hüttentour in der Region WML.

Neugestaltung Gedenkstätte Lohbuscher Kreuz
Der Schützenverein Schwiepinghook e.V. möchte das Lohbuscher Kreuz (ein 5 Meter hohes Steinkreuz aus Muschelkalk von 1983) umgestalten, um den Ort künftig bei Schützenfesten zur Kranzniederlegung anlässlich der jährlichen Totenehrung zu nutzen. Projektbestandteile sind die Reinigung und Ausbesserung des Kreuzes, die Pflasterung des Platzes vor dem Kreuz, die Errichtung eines Gedenksteins zur Ehrung der Verstorbenen des Schwiepinghook und die Errichtung einer Infotafel mit Hinweisen zur Bedeutung und Geschichte dieses Ortes.

Wirtschaft digital Legden-Asbeck
Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Implementierung einer multifunktionalen Website für die Wirtschaftsförderungsinitiative WILA in Legden, ergänzt durch die Einrichtung und Pflege von Social-Media-Kanälen. Diese digitalen Plattformen sollen als zentrale Anlaufstelle für lokale Unternehmen, Mitglieder und Interessierte dienen, um die wirtschaftliche Vernetzung, die lokale Jobvermittlung und die Organisation von Veranstaltungen zu fördern. Förderung wird benötigt für die technische Entwicklung und das Design der Website, die Einrichtung und Gestaltung der Social-Media-Profile, die Erstellung von Startinhalten und Marketingmaterialien sowie im Rahmen der Durchführungszeit für die laufende Betreuung und Aktualisierung der digitalen Plattformen.

Rutschturm für Spielplatz auf dem Sportgelände Vechtestadion
Der Allgemeine Sportclub Schöppingen 45 e.V. möchte den in der Coronazeit in Eigenregie angelegten, sehr gut frequentierten kleinen Spielplatz mit Sandkasten und Schaukel erweitern um eine Rutsche. Dadurch soll der Spielplatz noch attraktiver werden und auch die Nutzung der Sportanlagen noch intensiviert werden (Synergien zwischen sportelnden Eltern und spielenden Kindern). Es geht also um die Förderung und Pflege der sportlichen Betätigung, Gesunderhaltung und Lebensfreude.

Ausstattung Repair Café Schöppingen
Das Repair-Café in Trägerschaft der Gemeinde Schöppingen ist zunächst testweise im Alten Rathaus in Schöppingen angeboten und durchgeführt worden. Bereits beim ersten Termin hat es großen Zuspruch gefunden. Das Repair-Café wird daher künftig mehrmals im Jahr an festgesetzten Terminen in der Kulturhalle „Kraftwerk“ stattfinden. Es finanziert sich ausschließlich über Spenden. Beim ersten Termin sind von den Team-Mitgliedern eigenes Werkzeug und Materialien mitgebracht worden. Da das Repair-Café zu einer Dauereinrichtung werden soll, soll es nun auf professionellere Beine gestellt werden. Weitere „Dienstleistungen“ wie Messerschärfen, Spielzeug- und Kleidungsreparaturen sollen angeboten werden. Es sollen dazu neben einem Prüfgerät auch diverse Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien angeschafft werden. Um diese Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien in der Kulturhalle lagern zu können, ist die Aufstellung eines abschließbaren Werkzeugschrankes erforderlich. Da es während der Öffnungszeiten auch die Möglichkeit zum Austausch bei Kaffee und Kuchen geben soll, ist die Anschaffung einer professionellen Kaffeemaschine gewünscht. Darüber hinaus sollen Werbematerialien angeschafft werden.

Musikboxen für Klinikaufenthalte schwer kranker Kinder
Der Verein Besonderes Glück e.V. aus Schöppingen möchte 3 „Hörbert“-Musikboxen anschaffen, die an behinderte/schwer kranke Kinder für längere Klinik-Aufenthalte verliehen werden. Hörbert ist ein langlebiger Musik-Player, der durch seine robuste Bauweise, kinderleichte Bedienung und die Möglichkeit eigene Inhalte aufzuspielen, überzeugt. Kinder mit Einschränkungen profitieren von dem simplen Bedienkonzept, das ohne Display oder unnötige Funktionen auskommt. Für Kinder mit größeren Einschränkungen kommt ein Jelly-Bean-Taster zum Einsatz. Inhalte der Boxen können z.B. Hörspiele, Musik oder von den Eltern gesprochene Texte sein.

Verschönerung des Vorplatzes der Museumsscheune Schöppingen
Zur Verschönerung des Vorplatzes der Museumsscheune ist vom Heimatverein Schöppingen geplant, zwei Ruhebänke aufzustellen als Ersatz für einen verwitterten und in den Jahren unansehnlich gewordenen Baumstamm. Diese Bänke würden das Ensemble von Museumsscheune, Wetterstation, Info-Kasten und gepflastertem Vorplatz hervorragend ergänzen. Die Museumsscheune befindet sich unmittelbar hinter dem Künstlerdorf Schöppingen und wird auch von den Stipendiaten gerne aufgesucht und auch für deren Präsentationen genutzt.

Orchesterstühle für den Feuerwehr Musikzug Ottenstein e.V.
Der Feuerwehr Musikzug Ottenstein e.V. möchte 60 professionelle Orchesterstühle beschaffen für ergonomisch optimales Sitzen und entsprechenden Komfort. Das fördert die Atemtechnik, die Ausdauer und auch die Musikalität. Die Probenarbeit der Musizierenden wird dadurch erheblich verbessert. Die Orchesterstühle werden neben den Proben des Jugendorchesters, des Gesamtorchesters und des Seniorenorchesters, auch für diverse Auftritte, wie z. B. das wiederkehrend stattfindende Kirchenkonzert genutzt. Neben der vereinsinternen Nutzung sollen die Stühle auch anderen Vereinen zur Verfügung gestellt werden. Aufgrund der räumlichen Nähe zu unserem Dorfpark werden die Stühle auch für Open Air-Gottesdienste, Schul-, Pfarr- und Sommerfeste genutzt werden. Für einen erforderlichen Transport ist der Feuerwehr Musikzug mit einem geschlossenen PKW- Anhänger ausgestattet.

Spielerkabinen für den Sportplatz Union Wessum
Der Förderverein der Fußballabteilung der Union Wessum beantragt die Anschaffung von 4 Spielerkabinen mit je 8 Sitzplätzen und entsprechenden Bodenankern. Denn leider verfügt der SV Union Wessum aktuell nur an einem Platz über Spielerkabinen am Spielfeldrand, die Mensch & Material vor Wind und Wetter schützen. Daher soffen zwei weitere Außenplätze mit weiteren Spielerkabinen ausgestattet werden, die allen Jugendlichen, Erwachsenen und Gastmannschaften während des Besuchs zur Verfügung stehen.

Tablets Kirchenchor St. Margareta Legden
Der divers aufgestellte und überregional bekannte Kirchenchor St. Margareta möchte den immensen Aufwand an Papier, Tonern und Zeit, der für die Bereitstellung von Noten in Papierform nötig ist, reduzieren und das Repertoire digitalisieren, um den Papierverbrauch zu senken. Seit einiger Zeit arbeitet der Chor dazu mit einer Cloud-Lösung. Leider fehlen die Endgeräte, sodass jedes Chormitglied auch damit arbeiten kann. Durch die Anschaffung von 20 Tablets würde die Chorarbeit erheblich erleichtert. Aufgrund der Leistungsmerkmale und längeren Lebensdauer im Vergleich zu anderen Herstellern sollen es Apple iPads sein. Durch die einfache Bedienung kann der Zugang für alle Altersklassen im Chor sichergestellt werden.

Digitalisierung der Chorarbeit: Tablets für den Chor Once Again
Mit der Anschaffung von 41 Tablets möchte der Chor Once Again seine Chorarbeit auf verschiedenen Ebenen unterstützen und motivieren: zeitgemäße Beteiligung an der wachsenden Nutzung digitaler Medien, generationsübergreifende Heranführung an digitale Techniken, enorme Einsparung von Notenpapier im Sinne der Nachhaltigkeit, schnelle Verfügbarkeit von Notenmaterial für alle, leichtere Handhabung durch Touch-Funktion und Smart Buttons, höhere Effizienz durch Vereinheitlichung der Notenarbeit, einheitlicheres Erscheinungsbild, attraktive Ausstrahlung zum Gewinn neuer junger Stimmen.

Treffpunkt Dahliengarten
Im Legdener Dahliengarten als Ort der Begegnungen aller Generationen möchte der Dahliengarten e.V. den Charakter als Treffpunkt und Verweilort für Familien, für Tagesmütter mit Kindern, für Kindergärten sowie Sportgruppen und als Ort der Kontakte weiter ausbauen. Durch die Anschaffung von 2 Sitz-Bank-Kombinationen und mobile kleine Gartentische soll den Besuchern*innen die Möglichkeit gegeben werden, die Verweildauer im Garten zu verbessern über Sitz- und Essmöglichkeiten.

Installation eines intelligenten Verleihspieleschranks auf dem Freiraumgelände
Das zentrale Freiraumgelände in Schöppingen ist ein beliebter Treffpunkt mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten (u.a. Abenteuerspielplatz, Festwiese, Wasser-Kraft-Spielplatz). Die Gemeinde Schöppingen plant zur weiteren Belebung die Aufstellung eines Verleihsystems für verschiedene Freizeit-Spielgeräte wie Fußball, Boccia, Frisbee o.ä. Dazu wird eine Spielebox aufgestellt, die es über die Chayns-App erlaubt, dass NutzerInnen dort jederzeit die Geräte gegen ein Pfand entnehmen/entleihen und im Laufe des Tages wieder in die Box zurückpacken. Das Ganze funktioniert über das eigene Smartphone und eine Bluetooth-Verbindung.

Erweiterung und Modernisierung der Beleuchtung an der Laufbahn am Sportplatz des FC Ottenstein
Die Laufgemeinschaft des FC Ottenstein mit mehr als 60 Sportlern und trifft sich mehrmals in der Woche zu Trainingsabenden an der 400m-Laufbahn am Sportgelände, die auch besonders in den dunklen Wintermonaten intensiv genutzt wird, da dann meist die Rasenflächen gesperrt sind. Leider ist die technische Ausstattung der Laufbahn veraltet, v.a. die Beleuchtungssituation ist unzureichend und führt, insbesondere in der dunklen Jahreszeit, aufgrund mangelnder Ausleuchtung regelmäßig zu gefährlichen Situationen und birgt große Verletzungsgefahren. Außerdem sind auch die Leuchtmittel veraltet und verbrauchen unnötig viel Energie. Daher soll die bestehende Beleuchtung durch moderne LED-Technik ersetzt werden.

Schaffung von Spielmöglichkeiten für Kinder am Vereinsgelände des Tennisclubs Blau-Weiß Epe e.V.
Der TC plant die Errichtung eines kleinen Spielplatzes mit Rutsche, Schaukel, Fußballtor, Basketballkorb und Tischtennisplatte; dieser soll naturnah angelegt werden, das geplante Areal grenzt an den wäldlichen Bereich der „Eper Bülten“ und bildet dadurch ein Bindeglied zwischen offenem Vereinsgelände und öffentlichem Erholungsbereich. Der TC verfolgt das Ziel, das Vereinsgelände für die Mitglieder und deren Familien interessant und attraktiv zu gestalten, durch die offene Lage sind die Spielmöglichkeiten aber auch allen Bürgern offen zugänglich, die gerne ihre Spaziergänge und Ausflüge dort durchführen. Durch die Maßnahme sollen Kinder und Jugendliche zusätzlichen Anreiz zu körperlicher Aktivität bekommen, gleichzeitig schafft sie Möglichkeiten zum Verweilen und bietet auch jungen Eltern die Möglichkeit, ihrem Sport nachzugehen, während die Kinder nebenan auf dem Spielplatz spielen.
Kleinprojekte im Regionalbudget 2023

Kunstgarten
Die Treuhandstiftung Galerie Georg van Almsick als Teil der Bürgerstiftung möchte den in die Jahre gekommenen 250 m² großen Grünbereich hinter der Galerie durch Anpassungen hinsichtlich Grüngestaltung, Ausstellungsflächen und Barrierefreiheit wieder zu einem Begegnungsort für Kunstinteressierte aller Zielgruppen werden lassen. Konkret vorgesehen sind eine barrierefreie Weggestaltung (bisher: Stufen), eine neue Terrasse als Aktions- und Veranstaltungsfläche, die Bepflanzung der Beete, eine wassersparende Bewässerungsanlage für die Beete sowie neue Stelen für die Neupositionierung der Außenkunst. Die so entstehende kleine „Oase“ soll einen neuen Rahmen bieten für Ausstellungen, Veranstaltungen und das geplante Kursprogramm.

Außenraum-Parcours
Geplant ist die Installation von neun Außenschildern, verteilt über das Außengelände des Künstlerdorfs, die über die geschichtlichen Hintergründe, Entwicklungen und das Programm des Künstlerdorfs informieren. Auf den Schildern: Historische Fotos, Texte sowie QR-Codes zu mündlich erzählten Geschichten. Dazu werden ZeitzeugInnen, Gründungsväter/-mütter und MultiplikatorInnen zu ihren Erinnerungen befragt und die Interwies als Audiodateien über den QR-Code abrufbar.

Mobiler medizinscher Versorgungskoffer
Es soll ein mobiler medizinischer Versorgungskoffer angeschafft werden, der arzt-unterstützende Untersuchungen bei chronisch erkrankten Patient:innen in der häuslichen Umgebung in der gesamten LEADER-Region ermöglicht. Dieser soll unter anderem ein mobiles EKG, eine Stimmgabel, eine Blutdruckmanschette, ein Stethoskop usw. beinhalten. Mit dem mobilen Angebot soll die Ärzteschaft in der Region entlastet und die medizinische Versorgung gewährleistet werden.

Ein Gartenhaus
Im Ortsverein Heek-Nienborg des DRK engagieren sich aktuell 140 Ehrenamtliche, u.a. in den Bereichen Sanitätsdienste, Jugendrotkreuz, Blutspendeteam, Seniorencafé, Seniorengymnastik und Breitenausbildung/Lehrgänge Erste Hilfe. Um alle Aufgaben in den oben genannten Bereichen umsetzen zu können, ist es erforderlich, zur Deckung des Raumbedarfes weitere geeignete Räume zu schaffen. Da aktuell zum Teil zeitgleich stattfindende Veranstaltungen/Aktivitäten aufgrund der vorhandenen Größe des zur Verfügung stehenden Raumes nicht mehr möglich sind, müssen Veranstaltungen (Seniorenveranstaltungen, Gruppenstunden des Jugendrotkreuz, aber auch die Breitenausbildung) abgesagt bzw. verlegt werden. Dadurch können nicht mehr alle Teilnehmer aus der Gemeinde und den umliegenden Kommunen erreicht werden. Daher soll die vorhandene Unterkunft um ein sogenanntes „Gartenhaus“ erweitert werden, eine Art Raum-Container. Dieses ist eine kostengünstige Alternative zu einem Anbau. Mit dem „Gartenhaus“ wäre gewehrleistet, dass zeitgleich mehrere Veranstaltungen, vor allem Gruppenstunden, Ausbildungen und Besprechungen der einzelnen Abteilungen stattfinden können.

Digitalisierung jüdischer Geschichte
Der Förderkreis Alte Synagoge Epe e.V. strebt mit seinem Projektvorschlag die Digitalisierung von jüdischer Geschichte und jüdischem Kulturgut an. Mittels den anzuschaffenden Technik, einem PC mit der notwendigen Software, einem Bildschirm, einem Laserdrucker mit Scan- und Kopierfunktion sowie einem Buchscanner sollen die Archivbestände und Forschungsergebnisse des Vereins digitalisiert werden. Diese Daten sollen der breiten interessierten Öffentlichkeit, sowie verschiedenen Akteuren wie Forschungsinstitutionen (z.B. Archive oder Vereine), Schulen und sonstigen Bildungseinrichtungen sowie Datenbanken (z.B. museum.digital) zugänglich gemacht werden. Die Maßnahme soll dazu beitragen interkulturelle und interreligiöse Dialoge zu fördern, um somit auch Rassismus und Antisemitismus zu begegnen.

Thiebrinker Hütte
Eingerichtet werden soll eine öffentlich zugängliche Schutzhütte für Radfahrer und Fußgänger. Gleichzeitig soll die Hütte eine für die im Außenkreis eher weitläufige Nachbarschaft darstellen. Um dieses Vorhaben umzusetzen, wurde extra der besagte Verein gegründet, welcher sich für den dauerhaften Unterhalt und Erhalt sowie dem Stattfinden von Veranstaltungen verantworten wird. Die Hütte wird zudem komplett barrierefrei zugänglich sein. Mit seiner geringen Entfernung (wenige Hundert Meter) zur 100-Schlösser-Route schließt das Vorhaben zudem an bestehende Freizeitinfrastruktur an. Neben der Funktion als Anlaufpunkt für einheimische Freizeit-Radfahrer als auch Radtouristen soll die Hütte auch als Begegnungsstätte zwischen Jung und Alt sowie als Destination von Schulausflügen dienen.

Netzwerktagung Jüdisches Leben
Der Förderkreis der Alten Synagoge strebt eine Tagung mit dem Ziel der Vernetzung lokal forschender Einzelpersonen und Gruppen die sich mit dem jüdischen Leben in der Region, insbesondere in den Jahren 1933 bis 1945, beschäftigen an. Im Zentrum stehen zum einen der Austausch der lokalen Forschenden als auch die Vorträge von drei externen Referent*innen. Die Tagung soll am 29.10.23 im WZG Gronau stattfinden und sich ebenso an Interessierte aus dem Kreis Borken sowie angrenzende Regionen richten. Langfristig soll so ein regionaler Forschungsbund und eine aktive Erinnerungskultur entstehen. Das Vorabendprogramm bildet ein Konzert der zeitgenössischen jüdischen Popsängerin Sharon. Dieses Konzert ist ebenso mit der parallel stattfindenden Tagung zur Erforschung jüdischer Popularmusik (Rock’n’Popmuseum Gronau) verknüpft.

Wetterschutzhütte mit Solarleuchte
An einer stark befahrenen Fahrradroute soll nordöstlich der Ortslage von Wessum eine Wetterschutzhütte für Radfahrende und Zufußgehende errichtet werden. Direkt an dem geplanten Standort führt sowohl die Flamingoroute wie auch die 100-Schlösser-Route vorbei, außerdem liegt sie auch an einem Wirtschaftsweg, der Teil des Knotenpunktsystems ist. Der Standort befindet sich zudem in unmittelbarer Nähe zum sog. „Karnickelberg“. Die Wetterschutzhütte würde so positioniert, dass die Öffnung in dessen Richtung zeigt. Eine Solarlampe beleuchtet den Bereich vor der Hütte im Dunkeln.

Sitztankstelle
Anschaffung einer Solar-Sitzbank als „Sitztankstelle“ für mobile Endgeräte sowie E-Bikes – und zwar ganz ohne Strom. Die „Sitztankstelle“ arbeitet rein solarbetrieben; der Solarstrom wird in der Solarbank gespeichert und ist rund um die Uhr verfügbar. Hier kann sich jedermann in Ruhe hinsetzen, und die Zeit zum Laden von Elektronikgeräten, Elektrofahrrädern als auch Seniorenmobilen an den an der Bank befindlichen gängigen USB-Anschlüsse nutzen. Dabei besteht die Gelegenheit, mit anderen Besuchern des Freiraumgeländes ins Gespräch zu kommen. Das Projekt erhöht die touristische Attraktivität. Ziel ist es zudem, alternative Ansätze im Umgang mit den Energiethemen unserer Zeit aufzuzeigen und Technik, Gestaltung und Ästhetik in Einklang zu bringen. Das Bewusstsein hierfür ist ein wichtiger Baustein für mehr Klimaschutz.

Faltzelt – leicht aufgebaut
Für die Durchführung wetterunabhängiger Events im Dahliengarten sollen Faltzelte angeschafft werden. Mit der Anschaffung der Faltzelte soll die Ehrenamtsarbeit unterstützt werden, wozu ein unkomplizierter und schneller Aufbau der Zelte notwendig ist. Die Vorteile der Faltzelte liegen in der Einfachheit des Aufbaus und der Stabilität der Zelte, die zum Schutz der Besucher bei Events und Veranstaltungen beiträgt. Im Dahliengarten finden regelmäßige Veranstaltungen wie u.a. Dahlien-Führungen, Musik- und Kulturevents oder ein Weihnachtsmarkt statt. Die Zelte sollen ebenfalls an weitere Vereine vermietet werden, die damit ebenso wie viele ehrenamtlich Tätige unterstützt werden.

SofA – Soccercage für Alle
Der Junggesellenschützenverein Asbeck möchte zusammen mit dem Sport- und Heimatverein einen Soccercage anschaffen, der allen Vereinen in der Region frei zugänglich sein soll. Dieser soll in einem speziellen Anhänger gelagert werden und ist demnach leicht zu transportieren und zu verleihen. Auf dem Soccercage, der barrierefrei zugänglich ist, können neben Fußball auch andere Sportarten, wie z.B. Basketball oder Badminton ausgeübt werden. Mit dem Angebot soll ein attraktives Angebot für Kinder und Jugendliche geschaffen werden und damit zur Sicherung einer generationsübergreifenden Dorfgemeinschaft beitragen.

Mobile Haltestelle
Das Jugendzentrum „Haltestelle“ in Schöppingen wünscht sich, in Kooperation mit der Gemeinde, eine aktivere Arbeit vor Ort in Form von aufsuchenden Angeboten an den typischen Treffpunkten der Zielgruppen. Damit Aktivitäten und Aktionen in der Gemeinde Schöppingen und Eggerode angeboten werden können, werden Materialien benötigt. Bei den Freizeitspielen sollen möglichst viele Kinder und Jugendlichen angesprochen werden, daher sollen Sport- und Denkspiele angeschafft werden. Faltbare Fußballtore und die Anschaffung eines SpikeBall-Sets ermöglichen eine flexible und unkomplizierte Umsetzung von Freizeitaktivitäten. Abgesehen davon können Kinder bei einem XXL Jenga Spiel ihre Geschicklichkeit testen. Zudem wird eine Sitzmöglichkeit für jüngere Kinder aufgestellt. Die Sitzmöglichkeit und der Tisch ermöglichen es die jüngere Altersgruppe durch Aktivitäten wie Malen und Basteln einzubinden. Diese Spiele dienen dazu in Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen zu treten, Beziehungsarbeit zu leisten und soziales Lernen zu fördern. Die jungen Menschen sollen darin bestärkt werden, den öffentlichen Raum zu erhalten und mitzugestalten. Dementsprechend soll einer potenziellen Ausgrenzung der Menschen entgegengewirkt werden. Zusätzliche Sitzgelegenheiten in Form einer Bierzeltgarnitur und ein Thermoskannen-Set dienen dazu, auch ins Gespräch mit Eltern, Familien und den Anwohner/innen kommen. Dies soll erreicht werden, indem Aktionen an zentralen Plätzen der Gemeinde durchgeführt werden.

Bewässerung des Reithallenbodens
Der gemeinnützige Verein Voltigier- und Reitzentrum Schöppingen e.V. mit 120 Mitgliedern, der Großteildavon Kinder zwischen im Alter von vier bis achtzehn Jahren, benötigt für seine Reithalle eine neue zeitgemäße, ökologisch und effektive Bewässerungsanlage für den Hallenboden, sowie entsprechendes Material für die Erneuerung der Bande. Letztere ist durch die bisherige Bewässerungsmethode in Form eines Rasensprengers stark in Mitleidenschaft gezogen und morsch geworden. Die Erneuerung der Bande würde die Verletzungsgefahr für Pferd und Mensch beseitigen. Durch eine fachgerechte Bewässerung würde diesem Problem auch in Zukunft vorgebeugt werden. Die neue Bewässerung würde zudem gut 30 % weniger Waser verbrauchen und somit ressourcensparender sein. Durch die Umsetzung des Vorhabens wird das Fortbestehen des Reitvereins in seiner Funktion als Freizeitgestaltung sowie medizinischer Grundversorgung (in Form von heilpädagogischem Voltigieren und Behindertenreiten) sichergestellt.

Veranstaltungsequipment
Für seine vielfältigen Aktionen leiht sich der Blumenkorso Legden e.V. bisher die erforderliche Ausstattung wie Bestuhlung und Pavillons aus. Die Leihgebühren dafür sind inzwischen enorm hoch. Deshalb benötigt der Blumenkorso dringend eine eigene Ausstattung mit Pavillons und Bestuhlung. Angeschafft werden sollen je 2 Pavillons in 3×3 m und 4×4 m sowie eine Grundausstattung an Bestuhlung in Form von 4 Biertischgarnituren und 4 Stehtischen. Von Erlösen, die durch Aktivitäten des Vereins erwirtschaftet werden, werden regelmäßig gemeinnützige Aktionen und Einrichtungen unterstützt: Sämtliche Einnahmen werden gespendet.

Wärmepumpe und Wärmedämmung
Für die Werkräume des Repair Cafés soll eine Wärmepumpenheizung als Ersatz für die bestehende Ölheizung installiert werden. Dies beinhaltet die Anschaffung und Montage von zwei Wärmepumpen mit Außenklimagerät. Zudem soll das zweischalige Außenmauerwerk durch eine Einblasdämmung mit Steinwollflocken gedämmt werden, was zu einer dauerhaften Einsparung von Heizenergie führt.

Bodenschutzmatten
Für die Turnhalle der Helene Helming-Schule in Ahaus sollen Teppichfliesen als Schutz für den Hallenboden angeschafft werden, um die Turnhalle flexibel für innerschulische und außerschulische Veranstaltungen außer sportlichen zu nutzen. Somit kann und soll die Turnhalle künftig auch anderen Vereinen und Organisationen für Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden.

Ergonomische Tuba
Anschaffung einer neuen Tuba mit geringem Gewicht für den Musikverein Heek, die speziell für Marschmusik und kirchenmusikalisch begleiteten Prozessionen auf der Straße genutzt werden soll, um den Musikern das Spiel und den Marsch deutlich zu erleichtern – ohne jedoch an der Qualität des Musizierens zu viele Abstriche machen zu müssen. Gerade die Tuba ist mit ihrer Größe und dem Gewicht kein „leichtes“ Instrument. Marschmusik und Prozessionen über mehrere Kilometer sind daher ein Kraftakt. Die geplante Neuanschaffung des Instruments würde eine Gewichtsreduzierung von 13,5 auf 8,5 kg bedeuten, ohne bei der grundsätzlichen Tonqualität der Tuba zu viele Abstrich machen müssen. Somit ein deutlich ergonomisches Plus für ältere Musiker.

Vereinskleidung zur Traditionswahrung
Für die musikalische Untermalung des Rosenmontagsumzuges möchte der Musikverein Wüllen neue Kostüme anschaffen, da die aktuellen Kostüme einerseits bereits 18 Jahre alt sind und andererseits die Kostümierung als „Sultan“ nicht mehr zeitgemäß ist. Dazu sollen 70 neue Kostüme angeschafft werden, die aus einer Kopfbedeckung, einem Schal und einem Überwurf bestehen. Mit der zeitgemäßen Kostümierung und der Ausweitung des Bestandes soll auch zukünftig die musikalische Tradition des Rosenmontagsumzuges gewahrt werden.

Strom- und Wasseranschluss
Der Schützenverein Quantwick-Oberortwick plant auf dem Vereinsgelände einen Stromanschluss mit 160A und eine Wasserversorgung mit Stadtwasser. Sowohl die Wasserleitung als auch die Stromleitung muss auf dem Geländeplatz zu dem öffentlich zugänglichen Pavillon verlegt werden. Im Pavillon muss ebenfalls eine Verteilerkiste nach neustem Stand installiert werden. Bisher nutzt der Verein Notstromaggregate auf Diesel. Naturstrom vom örtlichen Anbieter schafft jier mehr Nachhaltigkeit. Sowohl der Festplatz als auch der offen zugangliche Pavillon werden ganzjährig von verschiedenen Gruppen der Ahauser Umgebung als Anlaufpunkt genutzt, u.a. auch für Zeltlager.

Illumination der Dahlie
Der Dahliengarten Legden e.V. will durch die Anschaffung und Installation von neuen Lichtquellen ein besonderes Lichterlebnis im bereits bestehenden Dahliengarten schaffen. Ziel ist es, die Nutzung des Gartens, allen voran die Sichtbarkeit der Dahlien, auch bis in die Abendstunden zu ermöglichen. Dadurch wird auch eine Ausweitung des Veranstaltungsangebots in den Abendstunden möglich (z.B. abendliche Dahlien-Führungen, Kultur- und Musikevents u.ä.). Des Weiteren wird durch die Beleuchtung auch bei Dunkelheit Laufsicherheit garantiert. Durch die geplante Verwendung von zeitgemäßem klimaverträglichen und energiesparenden Leuchtmitteln erfüllt das Projekt zudem den Anspruch der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.
Kleinprojekte im Regionalbudget 2022

Museales Konzept Burg Nienborg
Der Trägerverein möchte ein pädagogisches bzw. museales Inhalts- und Vermittlungskonzept für die öffentliche Erlebbarmachung der Burggeschichte in Auftrag geben. Gemeinsam mit dem Heimatverein, dem Ortshistoriker und anderen interessierten Personen wird ein Konzept für eine ansprechende, moderne Inszenierung der archäologischen Funde sowie der wesentlichen historisch belegbaren Zeitgeschehnisse erarbeitet. Ziel ist ein Rundgang durch das Gebäude zu schaffen, bei dem die Besucher sowohl historische Artefakte, Waffen, Rüstungen etc. als auch mit modernen Medien dargestellte historische Begebenheiten, Anekdoten oder zeitgenössische Geschehnisse erleben können.

Was geht APP?
Welches digitale Vernetzungsangebot ist für die Menschen in ihrem Wohnort nachhaltig sinnvoll? Dieses Projekt sieht die Antwort in der „Smart-Village-App“. Sie bündelt in nur einer Handy-Anwendung kommunale Angebote (Terminvergabe, Zählerstandsmeldung, Mängelmelder, Karten etc.) und vernetzt lokale Vereine und Initiativen (über Veranstaltungen, Ehrenamtsmanagement). Mittels in der App integrierter Schnittstellen zu weiteren Open-Source-Lösungen („Hum-Hub“) besteht etwa für Nachbarschaften und andere lokale Initiativen die Möglichkeit, eigene Seiten aufzubauen und Gruppen zu bilden. In den Grundfunktionen entspricht dies den Möglichkeiten, die von typischen kommerziellen Plattform-Anbietern stammen (Facebook, WhatsApp), allerdings mit dem Unterschied, dass hier im Sinne einer Bürger-App alle Dienste und Angebote des Ortes zentral zusammengeführt werden.

ZaK on Tour
Anschaffung eines Elektrotransporters als „Mobiles Jugendzentrum“. Das Fahrzeug wird mindestens zwei Mal pro Woche im regelmäßigen Wechsel Spielplätze und Versammlungsorte der Zielgruppen in Heek, Ahle und Nienborg anfahren, um vor Ort verschiedene Angebote durchzuführen. Dadurch soll ein stetiger Kontakt zu den oben genannten Zielgruppen auch außerhalb des eigentlichen Jugendzentrums gehalten werden und die Jugendarbeit in der Fläche intensiviert werden. Neben den wöchentlichen sind auch spontane Aktionen mit dem Projekt „ZaK on Tour“ geplant. Auch Fördergegenstand sind verschiedene Materialien zur Ausführung der Jugendarbeit in unterschiedlichen Bereichen (Wissen, Sport und Bewegung, Spiel und Spaß) sowie die Beklebung des Fahrzeugs.

Quantwicker Mühle
Der Heimatverein WüIIen möchte dem Traditionsgebäude neues Leben einhauchen. Einerseits soll auf Nutzungspotenziale regenerativer Energien, wie der Windenergie, aufmerksam gemacht werden. Die Quantwicker Mühle (anno 1835) dient dabei als Kontrast zu zeitgemäßen Windkraftanlagen, die sich in Sichtweite befinden. Hierfür sollen Informationstafeln aufgestellt werden. Es ist ferner möglich Videos, Bilder und weitere Informationen über einen QR-Code zugänglich zu machen. Um auch in der Mühle Führungen und Besichtigungen für Vereine, Schulklassen oder Kindergartengruppen anzubieten, wird Bild- und Tonübertragungs-Hardware benötigt. Die Mühle benötigt im Erdgeschoss einen frischen Anstrich. Andererseits sollen in der Mühle heimatbezogene künstlerische und handwerkliche Gegenstände ausgestellt werden. Mithilfe eines Scanners sollen gesammelte Text- und Bildmaterialien des Heimatvereins erhalten werden, die Interessierten in der Mühle präsentiert werden.

Disc Golf Park Legden
Errichtung einer Disc-Golf-Anlage in der Legdener „Steinkuhle“. Das Spielprinzip von Disc-Golf ist dem von normalem Golf sehr ähnlich: Anstelle von Schläger und Ball wird mit Frisbee-Scheiben gespielt. Statt in ein Loch im Boden wird auf einen Fangkorb aus Metall geputtet. Analog zum Ball-Golf geht es darum, eine Runde mit möglichst wenig Würfen zu spielen. Auf einer Hinweistafel am ersten Abwurfpunkt werden die Spielregeln und Anforderungen erläutert. Gespielt wird nicht gegeneinander, sondern miteinander. Die körperlichen Anforderungen sind recht gering – fast jeder kann den Sport ausüben. Der Sport schafft lokal ein neues, zeitgemäßes Vereinsleben, national existieren bereits Meisterschaften. Es wird angestrebt, den Legdener Disc-Golf-Park so anzulegen, dass er turnierfähig ist.

Naturgarten
Auf dem ehemaligem Freibadgelände der Gemeinde Legden am Jugendhaus soll ein Naturgarten entstehen, um die bisherige Gestaltung des Außengeländes weiterhin sinnvoll, nachhaltig und ökologisch nutzen und zugänglich zu machen. Dieser soll Kindern, Jugendlichen und jungen Familien als ein Platz zum Verweilen, Erleben und Genießen dienen. Unter einem Naturgarten kann man sich einen Ort vorstellen, der eingeschlossen ist mit Wildblumen, bei dem heimische Sträucher gepflanzt sind und ein Wegesystem installiert ist. Hier sollen unterschiedliche Sitzmöglichkeiten installiert werden, bei denen der Mensch verschiedene Blickwinkel auf die Natur und das Umfeld bekommen kann. Die unterschiedlichen Blumen und Gehölzarten bieten Lebensraum für Insekten, Hummeln, Bienen und Schmetterlinge. Das ausgewiesene Gelände eignet sich sehr gut, da es sich im hinteren Bereich der Einrichtung befindet und nahezu abgeschnitten ist, vom Verkehr und anderen äußeren Einflüssen. Der Garten ist für alle Besucher während der Öffnungszeiten frei zugänglich und offen.

Gewinnung neuer Bienenfreunde
Das Hobby Imkerei erfreut sich immer größerer Beliebtheit, doch die Anfangskosten schrecken immer noch viele ab. Zur Erhaltung und Förderung der Honigbiene sowie dessen Gesundheit und deren Umfeld ist es nötig, mehr Menschen überzeugen können, Imkerei zu Ihrem Hobby zu machen. Der Imkerverein will dies aktiv vorantreiben und mit zusätzlichem Material „Imkeranfängertermine“ anbieten, bei den Interessierte alles über die Bienenhaltung in Erfahrung bringen können und dabei erfahrenen Imkern über die „Schulter“ schauen. Dazu sollen angeschafft werden: Eine Honigschleuder, eine Gießanlage und ein Wachsschmelzer.

Komm rein – fühl Dich wohl!
Der Eingangsbereich des Kindergartens soll gestalterisch verändert und mehr geöffnet werden. Gerade mit Familien im Dorf mit kleinen Kindern soll diese schnell umsetzbare, investive, barrierefreie und vernetzende Maßnahme zur sozialen Interaktion und Vernetzung und Kooperation mit anderen Institutionen und Vereinen beitragen. Da die inklusiv arbeitende Vier-Gruppen- Einrichtung direkt im Ortskern von Asbeck liegt, ist sie quasi dort auch als Herzstück verankert und wird mit dem anstehenden Bau des Stiftshauses, was direkt an den Kindergarten angrenzt, noch mehr in den Mittelpunkt gerückt werden. Angeschafft werden sollen Sitzelemente, Whiteboard, Wegweiser, Lampe, Teppiche, ein interaktiver Spieltisch, Aufsteller für Infomaterial, ein Naturraumteiler, Bildaufhänger für Wände und ein Kaffeevollautomat und Wasserspender mit passendem Aufbewahrungsschrank.

Automatische Bewässerung Hauptplatz
Installation einer zeitgemäßen, ökologischen und effektiven Bewässerungsanlage per automatischer Steuerung auf dem Hauptrasenplatz. Auf den Sportplätzen des SV Union Wessum finden täglich Trainingseinheiten und Spiele diverser Sportarten (Fußball, Breitensport, div. Kurse) und in verschiedenen Altersgruppen (Juniorinnen und Seniorinnen) statt. Dieses führt zu einer enormen Beanspruchung der Rasenplätze, die nur durch eine funktionsfähige und zeitgemäße Bewässerung instandgehalten werden können. Gerade in der knappen Zeitspanne in denen die Plätze nicht genutzt werden, muss eine punkt- und zeitgenaue Bewässerung stattfinden. Das aktuelle Bewässerungssystem ist derzeit so ausgelegt, dass ehrenamtliche Mitglieder mit einem enormen Aufwand schwere Schläuche und Sprenkler auf den Sportplätzen verteilen, aufbauen und wieder abbauen. Darüber hinaus, ermöglicht eine WLAN-gesteuerte und automatisierte Bewässerungsanlage die Einsparung und effektivere Nutzung der Wasserressourcen, so dass auch ökologische Aspekte für eine solche Investition sprechen.

Digitaler Aktivitätstisch
Ein Aktivitätstisch ist ein übergroßes Tablet auf Rollen, schwenk- und drehbar. Darauf finden sich aktivierende Spieleklassiker, Gedächtnis- und Motorikspiele, kognitive Übungsspiele, Medien mit Zugang zu regionalen Tageszeitungen, Gottesdiensten, Wetterberichten, aktivierende Inhalte wie virtuelle Städtereisen. Auch Videotelefonie ist möglich und damit ein gemeinsamer Austausch. Es ergeben sich immer neue Möglichkeiten durch weitere Apps, neue Einsatzmöglichkeiten bilden ein Fundament für ein immer neues Erleben. Mit dem Einsatz eines digitalen Aktivitätstisches soll für die Bewohnerinnen und Gäste der Caritaseinrichtungen in der Region ein zusätzliches und interessantes Angebot geschaffen werden. Der Aktivierungstisch soll allen Einrichtungen in Ahaus, Heek und Legden abwechselnd zu Verfügung gestellt werden. Koordiniert wird dieses durch die Leitung der Tagespflege in Wessum. Somit können viele Bewohner, Gäste wie auch Angehörige, Ehrenamtliche und weitere Personen von diesem Angebot profitieren.

Beschallungsanlage in der Wagenbauhalle
Aktuell gibt es in Wüllen keine Möglichkeit, Versammlungen mit mehr als 25 Personen durchzuführen. Daher hat der Karnevalsverein Klein-Köln 1850 e.V. die Veranstaltungen der letzten Session in der vereinseigenen Wagenbauhalle durchgeführt. In dieser haben zudem städtische Bürgerversammlungen und Sitzungen anderer Vereine stattgefunden, auch die örtlichen Turngruppen weichen hierhin häufig aus – es gibt also jede Menge Bedarf für die Hallennutzung. Doch die Halle hat Defizite: Für sämtliche Veranstaltungen wird eine Beschallungsanlage für Sprache und Musik dringend benötigt, die den besonderen akustischen Anforderungen der Halle genügt. Damit der Karneval und die Veranstaltungen externen Nutzergruppen in Wüllen eine Zukunft haben können, müssen fixe Kosten reduziert werden. Diese fixen Kosten entstehen durch jährliche Leihe eines Festzelts inkl. Beschallungsanlage. Diese Investition hilft somit in der aktuellen Situation und gewährleistet Zukunftssicherheit für den Karneval, aber auch für weitere Vereine und Institutionen in Wüllen.

Renovierung der sanitären Anlagen
Leider sind die sanitären Anlagen beim SC Ahle mittlerweile deutlich in die Jahre gekommen, sodass sie sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand befinden. Alte und teilweise defekte Toiletten (Verankerungen/Toilettendeckel gelöst), Waschbecken, Trennwände, Fliesen sollen durch neue ausgetauscht werden, damit sich Gäste und Mitglieder (jung & alt) bei der Erledigung Ihrer Grundbedürfnisse wieder wohl fühlen. Ein öffentliches WC soll zudem senioren- und behindertengerechter gestaltet werden. Zudem lässt sich durch die Sanierung der Wasserverbrauch senken und Strom sparen. Somit werden Ressourcen und Umwelt geschont.

Schaffung einer überdachten Outdoor-Sportfläche
Im Zuge der Pandemie hatte der Verein u.a. über Monate ein angemietetes Zelt auf der Platzanlage für entsprechende Sportangebote genutzt. Um langfristig Sportflächen für die sportliche Betätigung im Außenbereich zu schaffen, soll die vorhandene Terrasse mit dem vorhandenen Dachüberstand erweitert werden, um dann eine überdachte Fläche für Breitensportangebote in Ergänzung zum bestehenden Bewegungs- und Trainingsraum im nicht barrierefrei erreichbaren 1. Obergeschoss des Clubheimes zu schaffen. Damit soll vor allen Dingen auch der älter werdenden Bevölkerung Raum für Bewegung, Spiel und Sport zur Erhaltung der Mobilität gegeben werden. Vermehrte Angebote im Sinne des Programms des Landessportbundes NRW „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“ sollen dann stattfinden.

Bau zweier Schutzhütten und einer Solarlaterne für Radfahrer und Wanderer
Der Ahaus e.V. möchte den Radverkehr in Ahaus stärken und dazu zwei Schutzhütten für Radfahrer und Spaziergänger in Ahaus errichten, bei der diese bei Regen und Unwetter Schutz finden können und bei Schönwetter eine Rastmöglichkeit finden. Um die Hütten auch bei Dämmerung gut sichtbar zu machen, sollen zusätzlich Solarlaternen aufgestellt werden. Diese dienen der Sicherheit der Radfahrer und Wanderer, außerdem sind sie durch ihre Solarfunktion auch nachhaltig und umweltschonend. Die Kombination aus Schutzhütte und Solarlaterne bietet den größten Komfort für die Outdoorbegeisterten und trägt zudem noch zu einer umweltbewussteren Zukunft bei.

Trompetenforum Münsterland
Dreitägiger Trompetenworkshop mit herausragenden Persönlichkeiten aus dem Bereich Klassik und Jazz. Zielgruppe sind die Amateure aus der Region. Das Projekt soll in den Sommerferien durchgeführt werden und danach mit drei öffentlichen Konzerten beendet werden (Dozentenkonzert in der Kirche, Jazzabend in der Tonhalle und Abschlusskonzert im Fürstensaal). Das Projekt eröffnet die Möglichkeit für die vielen Trompeter in Ahaus, Legden und Heek, sich nach der langen Pandemie, in der nicht geprobt werden konnte, eine neue Motivation für das Instrument aufzubauen. Grundlagen, Ansatzoptimierung und das gemeinsame Musizieren im Ensemble sind entscheidend für das eigene Spiel und somit auch sehr wichtig für die Musikvereine und
-gruppen in der Region.

Stromversorgung Schützenplatz
Der Allgemeine Schützenverein Graes 1902 e.V. möchte seine Stromversorgung auf dem vereinseigenen Grundstück an der Vogelstange (Gemarkung Wessum, Flur 25, Flurstück 98) modernisieren. Die momentane Anlage (ca. 45 Jahre alt) mit 6 Schutzkontaktsteckdosen (220 V) und einer 25 A Drehstromdose) (380 V) ist nicht mehr zeitgemäß. Es soll eine neue Anlage mit entsprechenden Absicherungen von mehreren Drehstromanschlüssen (zum Betrieb einer lmbissbude, eines Fischhandels und unserer Krananlage der Vogelstange) und diversen 220 Volt Steckdosen für den Betrieb von Toilettenwagen, Kühlwagen, Getränkestände, etc. hergestellt werden.

Beschallungsanlage Sportplatz
Angeschafft werden soll eine mit einem Spezialisten abgestimmte Beschallungsanlage für den Sportplatz des VFB Alstätte. Für verschiedene Sport- und andere Veranstaltungen, die regelmäßig auf und am Sportplatz stattfinden, dient eine funktionierende Lautsprech- und Signalisationsanlage zur Orientierung, Organisation sowie Lenkung und Steuerung von Besuchern und Begleitung der Veranstaltungen. Auch der Sicherheitsaspekt spielt hier eine zentrale Rolle. Bei großen Veranstaltungen dient die Anlage zur Steuerung der Kinder und Jugendlichen sowie den sonstigen Besuchern.

Sitzgelegenheiten im Eichenstadion
Das Sportgelände ist ein Treffpunkt für alle Menschen, Familien, und Kindern. Am Spielfeldrand an einigen Spielfeldern und am Spielplatz sollen Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Am Spielplatz soll zusätzlich ein Tisch aufgestellt werden. Auf der vorhandenen Tribüne sollen auf dem vorhandenen Beton Heiz-Sitzauflagen errichtet werden. Diese Sitzgelegenheiten bieten Zuschauern und Gästen die Möglichkeit, barrierefrei und in Ruhe den Fußballspielen und auch den spielenden Kindern zuzusehen. Vor allem ältere Besucher und Menschen mit Behinderung haben hier die Möglichkeit, sich auszuruhen und dem sportlichen Treiben zuzusehen. Die Sportanlage ist täglich für den Trainings- und Spielbetrieb geöffnet. Kinder und Jugendliche haben hier zudem die Möglichkeit, regelmäßig ihrem Hobby nachzugehen. Die Sportanlage ist nicht komplett abgeschlossen.
Kleinprojekte im Regionalbudget 2021

Coworking Hof Holtkamp
Auf einer Hofanlage in Heek-Nienborg entsteht auf einer Fläche von rd. 250 qm ein neuer Coworking Space. Dieser soll mit festen Arbeitsplätzen in Einzelbüros, offenen Arbeitsbereichen Besprechungs- und Workshopmöglichkeiten sowie Sozialräumen ausgestattet werden. Die Eröffnung des Coworking Spaces ist für das 2022 geplant. Für einen Teil der erforderlichen Ausstattung wurden Mittel aus dem Programm Kleinprojekte beantragt: Schreibtische, Bürodrehstühle, Büro-Stehlampen, PC-Bildschirme udn eine IT-WLAN-Anlage. Die Maßnahmen wurden eng abgestimmt mit der LEADER-Maßnahme zur Portenzialerhebung für Coworking-Angebote in AHL.

Die Hütte am Hof
Der WLV-Kreisverband Borken ist Träger der seit 2016 bestehenden freiwilligen Transparenz-Initiative „Das Fenster zum Hof“ (DFzH). Die daran teilnehmenden Landwirte geben allen interessierten Bürgern die Möglichkeit, jederzeit über offene Stallfenster Einsichten in die Tierhaltung zu nehmen. Die diesbezüglichen Stallungen und Weiden der teilnehmenden Betriebe liegen direkt angrenzend zu öffentlichen Wegen. Dort machen vor allem Fahrradwanderer und Spaziergänger regelmäßig kurz Halt und schauen durch die Fenster in die Ställe, lesen die dazugehörigen Infoschilder und kommen bei Gelegenheit auch mit den Landwirten ins Gespräch. Was 2021 noch fehlte, war ein Anreiz, beim Ausflug dort tatsächlich eine gemütliche Rast einzulegen und sich niederzulassen. Mithilfe einladender, wetterfester Sitzgruppen wurde daher das bestehende DFzH-Projekt aufgewertet werden. Dies dient dem Ansehen der Landwirtschaft und fördert den Stadt-Land-Dialog. Die Sitzgruppen sind frei zugänglich und können somit auch unabhängig vom Blick in den Stall und auf die Weide von Wanderern und Radtouristen genutzt werden. Aufgestellt wurden fünf Sitzgruppen (vier in Ahaus und eine in Heek). Parallel entstandensolche Sitzgruppen in den anderen, benachbarten Regionen. Durch das Projekt wurde die Besucherfrequenz durch erhöhte Aufenthaltsqualität am offenen Stallfenster gesteigert, und der Ab-Hof-Verkauf regionaler Produkte erhöht. Zudem wurde der touristische Wert der Region für Radfahrer und Wanderer verbessert.

Anschaffung einer E-Rikscha
Die AMT hat eine E-Rikscha angeschafft, die für Gäste und Bewohner zur Verfügung steht. Ihnen werden Ahaus und Umgebung mit diesem außergewöhnlichen Fortbewegungsmittel auf ganz neue Weise nähergebracht, der nachhaltige Tourismus in der Stadt wurde zudem ausgebaut. Durch den klimafreundlichen Elektroantrieb der Rikscha können weitere Touren und der verantwortungsbewusste Umgang mit der Natur miteinander verbunden werden. Zudem ist die Stadtrundfahrt mit der Rikscha etwas Besonderes, was es in der näheren Umgebung so noch nicht gibt. Die Gäste haben ihren eigenen Stadtführer dabei, der nur für sie da ist. So wird die Führung zu einer persönlichen und sehr individuellen Erfahrung. Das Projekt ist für Ahaus eine große Bereicherung, da damit neue Zielgruppen angesprochen werden können und den Tourismus in Ahaus in dieser schwierigen Zeit ankurbeln können.

Kunst – Musik – Tanz über Grenzen hinweg
Bei dem Projekt standen vor allem die Kunst (Malen, Konstruieren, Kulissenbau, Arbeiten mit Licht), Musik (Solisten, Bands, Combos, Cybermusic) und Tanz (experimentell, klassisch) im Fokus der Programmentwicklung und der anschließenden Präsentation in der Stadthalle Ahaus. Beteiligt waren Kinder und Jugendliche aus Ahaus und Umgebung (AHL-Region) sowie aus Enschede, die gleichsam international und grenzüberschreitend kooperierten. In Anlehnung an die weltbekannte Kunstbewegung „Das Bauhaus“ wurden die Relationen von Farbe, Bewegung (Tanz) und Musik in einer öffentlichen Demonstration miteinander verschmolzen. Fördergegenstände waren Honorare für Workshop-LeiterInnen aus den Bereichen Musik und Kunst, für Regie und künstlerische Leitung sowie der Bustransfer D-NL, der Kulissenbau und der Druck von Programmheften.

Beschattung am Freibad Alstätte
Damit das Babybecken und auch der Bereich um den Kiosk und die Sitzgelegenheiten in Ermangelung eines Baumbestandes oder anderer Möglichkeiten nicht der prallen Sonne ausgesetzt ist, fehlte eine passende Beschattungsanlage. Diese wurde über das Regionalbudget angeschafft und besteht aus einer Stahlkonstruktion und mehreren Sonnensegeln, die während der Sommersaison bei jedem Wetter aufgespannt bleiben können. Dadurch ist es besonders Familien mit kleineren Kindern auch an sehr sonnenintensiven Tagen möglich, den Kleinkinderbereich für eine längere Zeit zu nutzen. Gerade hier findet die wichtige Wassergewöhnung und -bewältigung statt. Je selbstverständlicher der Umgang mit dem Element Wasser für kleine Kinder ist, desto einfacher haben es Schwimmtrainer im Nachgang, den Kindern das Schwimmen beizubringen. Der Aufbau der Stahlkonstruktion und Sonnensegel erfolgte in Eigenregie.

Beschallungsanlage inkl. Anzeigetafel für das Dinkelstadion Heek
Der SV 1920 Heek hat im Dinkelstadion eine Beschallungsanlage und eine digitale Anzeigetafel eingebaut. Im Dinkelstadion finden nahezu ganztägig Veranstaltungen des Vereinssports, des Freizeitsports und des Schulsports aller drei Heeker Schulen statt. Außerdem ist es Austragungsort größerer Events, Veranstaltungsort Heeker Vereine und wird u.a. regelmäßig vom Jugendhaus ZaK und der KAB im Rahmen der jährlichen mehrwöchigen Stadtranderholung genutzt. Für all diese Veranstaltungen ist eine funktionierende Lautsprech- und Signalisationsanlage wichtig: Zur Orientierung bei den Veranstaltungen, zur Organisation von „Groß“-Veranstaltungen, zur Lenkung und Steuerung von Besuchern und Begleitung der Veranstaltungen. Auch der Sicherheitsaspekt spielt hier eine zentrale Rolle. Bei großen Veranstaltungen dient die Anlage zur Steuerung der Kinder und Jugendlichen sowie den sonstigen Besuchern. Das Vorhaben wirkt dauerhaft, da das Stadion mittelfristig als zentraler Standort ausgebaut werden soll. Die Technik ist über viele Jahre nutzstiftend. Keine der weiteren Sportanlagen in Heek verfügt über eine funktionierende Beschallungs- und Signalisationsanlage.

Bikepark am Jugendhaus Pool Legden
Am Pool ist ein rd. 2.500 m² großer Bikepark für Mountainbikes und ähnliche Fahrräder mit Pumptrack, Dirtlines und Starthügel entstanden. Das Areal ist während der Öffnungszeiten des Jugendhauses frei zugänglich und kostenlos nutzbar für alle Interessierten. Eine vergleichbare Anlage gibt es in Heek, die sich großer Beliebtheit erfreut. Kosten entstanden für die Beauftragung eines Fachanbieters, der das Gelände anlegte, modellierte und einen Startworkshop nach Fertigstellung anbot.

Trimm-Dich-Pfad Heek in Heek
Die Gemeinde Heek hat in Heek-Nienborg einen ca. 3 km langen Trimm-Dich-Pfad angelegt. Die Strecke hat 15 verschiedene aufeinander folgende Stationen , einige davon mit fest installierten Geräten (u.a. Hangelgerüst, Balancierbalken und Reck), andere bestehen aus verschiedenen Gymnastikübungen (z.B. Hüpfen, Kniebeugen, Hampelmann). An allen Stationen erklären Trainingsanleitungen die Bewegungen . Zusätzlich gibt es an jedem Stationsschild einen QR-Code mit weiterführenden Informationen und Übungen. Überlegt wird, die Anzahl der Stationen ggf. durch Eigenleistungen mit der Zeit noch zu erweitern. Pflege und Instandhaltung der Strecke und Geräte erfolgt durch die Gemeinde Heek.

Schutzhütte/Schirmschoppe am Schützenplatz Gerwinghook
Am Schützenplatz mit angrenzendem Spielplatz wurde eine Schutzhütte erstellt . Der Platz, an dem die Schutzhütte errichtet wurde, ist traditioneller Versammlungsort für Alt und Jung. Im angrenzenden Baugebiet wohnen viele junge Familien mit ihren Kindern. Regelmäßig fingen auf dem Platz Spiel- und Freizeitaktivitäten statt. Radtouristen verweilen dort und genießen die Natur. Der Schützenverein feiert dort seine Feste. Die Schutzhütte schützt zwar auch vor schlechter Witterung schützen, in erster Linie ist sie jedoch ein generationsübergreifender Versammlungsort.

Multifunktionsausrüstung Dorfgemeinschaftshaus Wessum
Der Bau des Dorfgemeinschaftshaus (DGH) wurde über ILE-Mittel gefördert. Die Kolpingsfamilie Wessum e.V. ist Hauptnutzer des DGH, das aber auch für alle anderen Nutzer offensteht und bereits jetzt beliebter Treffpunkt ist: Mit dem DGH haben die Dorfbewohner ein zentrales Angebot: Institutionen und Vereine, freie Gruppen und Initiativen können hier ihre Aktivitäten entfalten. Für die verschiedenen Alters- und Interessengruppen, für Menschen aller sozialer Schichten und Nationalitäten. Das Dorfgemeinschaftshaus besteht aus den Nutzungsbereichen Besprechungsraum, Mehrzweckraum, Keller, zwei Lagerräumen, Foyer, Toiletten und Außenbereich. Als sozialer Treffpunkt im Ort erhielt das Dorfgemeinschaftshaus nun eine verbesserte technische Ausrüstung, um die multifunktionale Nutzung zu erweitern und die Lebens- und Aufenthaltsqualität dörflicher Zentren verbessern. Ausgestattet wurde das Dorfgemeinschaftshaus mit einer Akustikdecke im Foyer, mit mobilen Trennwänden (Möglichkeit, den Mehrzweckraum räumlich abzutrennen), einem Bühnenvorhang (für z.B. Theateraufführungen) und CEE-Kabeln und Verteilern.

Sanierung Außenbereich Sportplatz Asbeck
Der Sportplatz in Asbeck ist nicht nur ein Sportgelände, sondern außerdem Begegnungsstätte (Dorftreffpunkt), Integrationspunkt für Geflüchtete, Veranstaltungsort für Aktionen und Feste (u.a. der Gemeinschaft Behinderter, des Vereins Schöne Ferien Asbeck oder des Heimatvereins) und ein Ort von Gemeinschaftssinn und Ehrenamt. Hier kommt sprichwörtlich ganz Asbeck immer wieder zusammen. Ein Problem war jedoch, dass Sportanlage, Umkleidegebäude und Außenbereich veraltet, baufällig, nicht barrierefrei und wenig ansprechend gestaltet waren. Im Rahmen des Projektes wurde der Außenbereich der Sportanlage ausgebaut und modernisiert durch Erneuerung der Pflasterung vor den Umkleiden, im Eingangsbereich und zum Kleinspielfeld sowie durch Malerarbeiten an den Säulen, Fenstern und Türen.

Mobiles digitales Veranstaltungsequipment
Seit über 20 Jahren bereichert die ehrenamtlich geführte Musikerinitiative Ahaus (MIA) die Musik- & Kulturlandschaft im Münsterland. Sie verfolgt das Ziel, junge Musiker zu fördern und ihnen eine Bühne zu bieten. Seit der Gründung nutzen Nachwuchsbands die Räumlichkeiten der MIA für Proben, Songwriting und Networking. Bereits in den 1990er fanden Festivals statt, um Nachwuchskünstlern die Chance zu geben, vor Publikum ihr Können zu präsentieren. Mit verschiedenen geförderten Veranstaltungs-Anschaffungen wurde die Attraktivität der Festivals gesteigert, coronakonfrom sowie anderen ehrenamtlich geführten Vereinen aus der Region Equipment zur Verfügung gestellt. Durch die Anschaffung eines Laptops sowie einer mobilen Cloudspeichermöglichkeit und eines mobilen WLAN-Routers konnte zudem die Infrastruktur der MIA e.V. digitalisiert werden. Die Kulturschaffenden haben so die Möglichkeit langfristig ihre Veranstaltungen mit zeitgemäßem und ansprechendem Equipment auszustatten.

Spielerkabinen für den Sportplatz Ahle
Auf den beiden Sportplätzen des SC Ahle finden mehrfach in der Woche Trainingseinheiten und Fußball-Spiele statt. Insgesamt zählt der SC Ahle 12 Junioren- und 2 Senioren-Mannschaften, davon 3 reine Frauen/Mädchen-Mannschaften. Zudem erfreut sich der Sportplatz bei den Jugendlichen auch am Wochenende und in den Ferien großer Beliebtheit. Leider verfügte der SC Ahle bis 2021 nicht über Spielerkabinen am Spielfeldrand, die Mensch & Material vor Wind und Wetter schützen. Daher wurde der Hauptplatz mit 2 Spielerkabinen ausgestattet, die allen Jugendlichen während des Trainings- und Spielbetriebs zur Verfügung stehen. Beim Trainingsbetrieb können Trainingskleidung, Getränkeflaschen, Trainingsmaterialien, Arztkoffer & Co. gebündelt an einer Stelle gelagert werden, sodass sie nicht mehr auf dem feuchten Rasen liegen müssen. Beim Spielbetrieb hat jede Mannschaft eine einzelne Kabine, die Trainerlnnen, Ersatzspieler/innen und Materialien vor Wind und Wetter schützt.

Balancier- und Kletterparcours und Außenklassenzimmer im Wäldchen
Auf dem ehemaligen Fahrradständerbereich unter schattigen Bäumen am Rande des Schulhofes des Alexander-Hegius-Gymnasiums enstand in dem „Wäldchen“ genannten Areal eine Spiel- und Bewegungsfläche zur Förderung der koordinativen Fähigkeiten der SchülerInnen in Kombination mit der Errichtung eines Außenklassenzimmers. Dadurch wurden attraktive neue Bewegungsangebote geschaffen, die die Kinder für Bewegung begeistern und damit einen positiven Beitrag zur Gesundheit leisten. Der Parcours besteht aus Naturmaterialien mit u.a. Balancierstelzen, Kletter- und Liegenetz, Pollern und Klettersteig. Durch Sitzmöglichkeiten und ein Naturpult kann Unterricht künftig auch konzentrationsfördernd im Freien stattfinden; die so enstandene Kreisfläche kann aber auch für andere Zwecke als Outdoor-Auditorium genutzt werden.

Hof fit – kids fit
Der Förderverein der Bischof Martin Grundschule (OGS) hat den Schulhof aufgepeppt und dazu entsprechende Geräte und Möbel angeschafft. Kinder werden so motiviert, sich mehr zu bewegen. Motorische Fähigkeiten und soziale Kompetenz sowie die Gesundheit der Kids werden gefördert, Kinder können sich besser konzentrieren, die Sprachkompetenz wird unterstützt. Konkret angeschafft wurden ein Wippbalken, ein Trampolin, eine Drehscheibe, ein Tisch, ein Wald-/Liegesofas und Fallschutz unter den Geräten.

Sitzgruppen Steinkuhle Legden
Die Allgemeine Schützengesellschaft Legden e.V. feiert aus Tradition seit mehr als 60 Jahren das Schützenfest im Erholungsgebiet Steinkuhle in Legden. Vor vielen Jahrzehnten errichtete sie in der Steinkuhle drei Sitzgruppen aus je einem runden Betontisch und jeweils einer sechseckigen Sitzbankgruppe, die den Tisch umgibt. Die Sitzflächen wurden damals aus Holz gestaltet und während der vielen Jahrzehnte der Nutzung (Witterung, Vandalismus) derart in Anspruch genommen, dass diese regelmäßig aus der Vereinskasse erneuert werden mussten. Für mehr Nachhaltigkeit wurden nun die Holzbänke entfernt und durch langlebige Stahlrohrbänke ersetzt (die alten Tische blieben). Die neuen Bänke passen zum Design der bereits im SOS-Bank-Kontext geförderten Bänke, nur eben sechseckig und ohne Lehne. Ziel ist es, den Gästen und Erholungsuchenden in der Steinkuhle eine ansprechende, saubere und dauerhaft intakte und somit nutzbare Sitzgelegenheit für die Rast zu bieten.

Anschaffung einer Bassklarinette für den Musikverein Heek
Vor ca. vier Jahren hat sich eine Klarinettistin des Musikvereins dazu entschlossen, auf eine Bassklarinette umzulernen, um den Klangkörper des Orchesters auf diese Weise deutlich zu bereichern. Der Verein hat das seitdem mit der Kostenübernahme eines Leihinstrumentes unterstützt. Mit der Anschaffung einer vereinseigenen Bassklarinette kann die monatliche Miete für ein solch hochwertiges Instrumente eingespart werden, die Investition ist nach rd. 3 Jahren ausgeglichen. Nicht zu vernachlässigen ist hier aber auch der Motivationseffekt für die Musikerinnen und Musiker.
Kleinprojekte im Regionalbudget 2020 – Aufruf 2

Aufwertung des Unterrichts- und Ausbildungsraum vom DRK Heek
Das Deutsche Rote Kreuz rettet Menschen, hilft in Notlagen, bietet Menschen eine Gemeinschaft, steht den Armen und Bedürftigen bei und wacht über das humanitäre Völkerrecht in Deutschland und in der ganzen Welt. Die Bedeutung des DRK wird gerade in der derzeitigen Krise besonders deutlich. Im Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes Nienborg-Heek e.V. engagieren sich 140 Ehrenamtliche in zahlreichen Abteilungen. Um alle Aufgaben umsetzen zu können ist es erforderlich, dass ein gut ausgestatteter Ausbildungs- und Unterrichtsraum vorhanden ist. Die vorhandenen alten und schweren Tische haben Ihr Alter erreicht und müssen durch leichtere, gut und leicht aufstellbare Klapptische ausgetauscht werden. Weiterhin gilt es 16 alte und defekte Stühle auszutauschen. Um Unterrichtsangebote sowie auch Vorträge in den einzelnen Abteilungen mit guter aktueller Medientechnik durchführen zu können, soll ein Fernsehgerät inkl. Wandhalter mit Internetanschluss (Freifunk der Feuerwehr) hierfür angeschafft werden. Die Unterrichtsgestaltung und auch die Durchführung der Vortragsreihen können dann technisch optimal unterstützt über den Großbildschirm vermittelt werden. Damit die Teilnehmer an lässlich der verschiedensten Veranstaltungen einen hellen und freundlichen Ausbildungs- und Unterrichtsraum vorfinden, sollen hier die alten, nicht mehr für den heutigen Anspruch zeitgerechten Leuchtmittel durch Umstellung auf aktuelle LED-Technik ausgetauscht und der Unterrichts- und Ausbildungsraum ein farblich durch Anstrich neues Outfit bekommen. ln diesem Zusammenhang soll die angrenzende Küche und der Eingangsbereich mit gestrichen werden.

Installation eines Sonnenschutzes am Dorfgemeinschaftshaus Wessum
Mit dem DGH in Trägerschaft der Kolpingsfamilie haben die Dorfbewohner in Wessum ein zentrales Angebot: Institutionen und Vereine, freie Gruppen und Initiativen können hier ihre Aktivitäten entfalten. Berufliche, soziale und kulturelle Bildung, die Förderung und Entwicklung der eigenen Kreativität der Menschen, Heimat- und Brauchtumspflege finden hier ebenso statt wie die Auseinandersetzung mit der Entwicklung und Zukunft unserer Gesellschaft. Der Außenbereich mit Terrasse und Rasenfläche ist bestens geeignet für gemeinschaftliche und unterschiedlichste Aktivitäten aller Generationen, Vereinen und Verbänden. Der Bereich ist nach Süden ausgerichtet und liegt „auf der Sonnenseite“ des Gebäudes. Um den Außenbereich vollwertig nutzen zu können und das Gesamtkonzept des DGH als solches aufzuwerten, muss das Außengelände Schattenplätze aufweisen, denn die Besucher müssen vor den Folgen von übermäßiger Sonneneinwirkung geschützt werden. Ein entsprechender Sonnenschutz ist somit unabdingbar – denn sonst kann es im Sommer unerträglich heiß werden, gerade auch für die jüngere und ältere Generationen. Mit den Fördermitteln wollen wir eine nachhaltige und dauerhafte Lösung zur Beschattung schaffen durch die Installation von mobilen Sonnensegel-Elementen, die im Winter zum Schutz eingelagert werden können. Im Sommer beschatten sie nicht nur die Außenbereiche, sondern auch die Räume auf der Südseite, die sich bisher immer stark aufheizen.

Reaktivierung der Außentoiletten des TC Grün Weiß Ahaus
Der TC GW Ahaus ist der einzig „reine“ Tennisverein in Ahaus und nicht eine Abteilung eines übergeordneten Sportvereins. Die Anlage liegen mitten im Naherholungsgebiet „Rodelberg“ und direkt neben dem neuen Bikepark, der 2018 auf zwei alten Plätzen errichtet wurde. Ca. 260 Mitglieder (Tendenz steigend) nutzen von April bis Oktober die 9 Außenplätze. Es gab 2 Außentoiletten direkt am Anfang bzw. Eingang des Vereinsgelände. Diese sind aktuell nicht nutzbar da defekt und komplett renovierungsbedürftig. Die Mitglieder nutzen nun die innenliegenden Toiletten der Tennishalle. Im Rahmen der aktuell stattfinden Sanierung der Tennishalle sollen nun auch die Außentoiletten wieder reaktiviert werden. Hierzu müsste eine grundlegende Sanierung erfolgen. Barrierefreiheit ist bereits gegeben, soll aber optimiert werden. Geplant ist eine Toilette für Männer mit einer Kabine und 2 Urinalen und eine Toilette für Damen mit 2 Kabinen. Das Projekt dient in erster Linie den Mitgliedern, aber aufgrund der unmittelbaren Nähe zum „Rodelberg“ soll die Nutzung auch den Gästen dieses beliebten Freizeitgebietes ermöglicht werden (aktuell müssen die Besucher zum Freibad für einen Toilettengang). Ferner wären die (vorrangig jugendlichen) Nutzer des Bikepark Nutznießer einer Außentoilette sowie Fahrradfahrer, die Ihre Tour oftmals an unserer Tennisanlage vorbei planen und somit die Möglichkeit einer P****lpause hätten.

Aufbau von Relaxliegen auf dem Hof der Anne-Frank-Realschule Ahaus
Es sollen insgesamt acht Relaxliegen angeschafft werden, angelehnt an diejenigen, die am Rodelberg stehen. Die Relaxliegen sollen in einem Schüler-Projekt im Bereich Technik und einer lokalen Metallfirma auf dem Schulhof gemeinsam aufgebaut werden. Dabei werden verschiedene Aspekte der Metall- und Holzbearbeitung erarbeitet und praktisch an den Relaxliegen umgesetzt. Die Relaxliegen sollen dazu dienen, den Schülerinnen und Schülern während der Pausen im Vormittag, der Mittagspause und im Nachmittag Sitzgelegenheiten zu bieten, in denen man entspannen kann.

Automatische Bewässerung der Tennisanlage des SV Union Wessum
Installation einer zeitgemäßen, ökologischen und effektiven Bewässerungsanlage per automatischer Steuerung. Die Sportanlage von Union Wessum mit insgesamt vier Tennisplätzen und einem Vereinsheim mit Umkleiden liegt im Zentrum des ländlich geprägten Ahauser Ortsteil Wessum. Der Sportverein hat ca. 2500 Mitglieder, wovon die Tennisabteilung 263 Mitglieder zählt und das mit steigender Tendenz. ln den Altersgruppen von 7-70 Jahren spielen die Mitglieder aktuell in 16 Mannschaften regionsübergreifend von der Kreis- bis zur Münsterlandliga des Westfälischen Tennisverbandes. Dieses führt zu einer enormen Beanspruchung der Tennisplätze, die nur durch eine funktionsfähige und zeitgemäße Bewässerung instandgehalten werden können. Das aktuelle Bewässerungssystem ist älter als 30 Jahre und in einem mangelhaften Zustand. Eine Sanierung ist dringend erforderlich, auch um das Verletzungsrisiko der Sportler und Mitglieder zu verringern. Durch eine zeitgemäße Bewässerungsanlage soll die Dauerhaltbarkeit der Tennisplätze gesteigert werden. Darüber hinaus ermöglicht eine WLAN-gesteuerte und automatisierte Bewässerungsanlage die Einsparung und effektivere Nutzung der Wasserressourcen, so dass auch ökologische Aspekte für eine solche Investition sprechen.

Spielerkabinen für zwei Plätze der SF Graes
Auf den beiden Sportplätzen der Sportfreunde Graes e.V. wird häufig trainiert und es finden auch Spiele statt. Des Weiteren werden die beiden Sportplätze morgens aufgeschlossen, damit Jugendliche auch in ihrer Freizeit auf den Plätzen trainieren können. Dafür ist es sehr vorteilhaft, wenn die Utensilien nicht nass werden bzw. geschützt hinterlegt werden können. Bei den Spielen können die Trainingshosen und -jacken dort gelagert werden. Bei den Spielen ist so eine Kabine für jede Mannschaft vorgesehen, also insgesamt 4. Die Spielerkabinen sind aus Acrylglas und somit sehr stabil. Sie stehen allen Jugendlichen während des Trainingsbetriebes und des Spielbetriebes zur Verfügung. Beim Trainingsbetrieb liegt somit alles gebündelt auf einer Stelle. Beim Spielbetrieb hat jede Mannschaft eine einzelne Kabine, so dass dort auch alles getrennt nach Mannschaft gelagert ist. So liegen diese Sachen nicht auf dem feuchten Rasen, sondern geschützt in einer Kabine.

Anschaffung einer Bassklarinette für den Musikverein Nienborg
Aufgrund des nahenden 100-jährigen Jubiläums will der Musikverein Nienborg 1924 e.V. die Vielfalt der Instrumente im Verein erweitern und daher eine Bassklarinette anschaffen.

Anschaffung neuer Uniformen für den Karnevalsverein Klein Köln
Der Karnevalsverein „Klein Köln“ Wüllen 1850 e.V. mit über 500 Mitgliedern organisiert jährlich eine Karnevalssession mit zahlreichen Veranstaltungen wie Galaabend, Prinzenfrühschoppen und Rosenmontagszug, die von tausenden Besuchern aus der Region Ahaus aufgesucht werden. Aber auch über die Region hinaus hat der KV einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. Gut 100 aktive Mitglieder sind generationsübergreifend (von 5 bis über 80 Jahre) in Gremien wie Vorstand, Elferrat, Funkenclub, Ehrensenat und Tanzgarden organisiert. Einige Mitglieder aus Vorstand, Elferrat und Funkenclub in verantwortungsvollen Positionen legen altersbedingt ihre Ämter in den nächsten Jahren nieder. Perspektivisch werden diese Gremien für den Generationswechsel erweitert. Somit lernen die Neumitglieder in den Gremien ihr künftiges Aufgabengebiet kennen. Für den Generationswechsel sollen drei Uniformen für den Vorstand, zwei Uniformen für den Elferrat und fünf Uniformen für den Funkenclub angeschafft werden.

Anschaffung von Uniformsakkos für den Musikzug der FF Legden
Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Legden pflegt bodenständige Kultur und Brauchtum. Das Vereinsleben erstreckt sich über Konzerte, Messbegleitungen, Wertungsspielen und den allgemeinen Musikbedarf der Gemeinde Legden. Neben regelmäßigen Proben ist auch die Jugendausbildung ein großer Baustein im Verein. Für ein gepflegtes Erscheinungsbild tragen die Mitglieder die Uniformen der Freiwilligen Feuerwehr. Die Sakkos sind ca. 45 Jahre alt. Die Feuerwehren in NRW sind vor einigen Jahren auf ein neues Sakkomodell umgestiegen – das würde der Verein nun auch gerne. Auch der Nachwuchs, der sonst auch schon mal die ausgedienten Sakkos tragen muss, würde sich natürlich sehr über ein auf Maß geschneidertes Sakko freuen.

Digitale Jugendarbeit im ländlichen Raum
Das Jugendhaus Pool wird von Schulklassen, Fußballmannschaften, Vereinen sowie Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 21 Jahren genutzt. Durch Corona ist deutlich geworden, wie wichtig die digitale Jugendarbeit ist: Kinder und Jugendliche nicht im Face-to-Face-Kontakt erreichen zu können, erschwerte vorerst das offene Arbeitsmodell der Einrichtung und gab Grund für die gedankliche Anpassung und Umstrukturierung der Arbeit hin zu einer zunehmend digitalen Form. Leider wurde allen Beteiligten schnell bewusst, dass die vorhandene technische Ausstattung im Jugendhaus hier beileibe nicht ausreicht. Deshalb soll die digitale Ausstattung des Pools verbessert werden mit den Zielen einer aktiven Nutzung und genauen Auseinandersetzung mit den digitalen Medien und Technologien, einer digitalen Partizipationsmöglichkeil um auch qualitativ hochwertig digital zu arbeiten, einer verstärkten Zusammenarbeit und Vernetzung. Konkret angeschafft werden sollen daher ein leistungsstarker PC, ein Tablet, ein Smartphone, ein Digital-Fernseher, ein Beamer und eine Leinwand.

Funktionalität im Dahliengarten II: Anschaffung eines Transportanhängers
Der Verein Dahliengarten pflanzt und erntet jedes Jahr rd. 2.000 Dahlienknollen. Diese Knollen müssen sortenrein in Kisten verpackt werden und müssen im alten Freibadkeller eingelagert werden. ln den letzten Jahren hat der Verein nach der Knollenernte im Oktober 15.000 Tulpen gepflanzt Auch die müssen jährlich geerntet werden und eingelagert werden. Zudem hat der Verein im kulturellen Bereich seine Aktivitäten erweitert. Aus dem anfänglichen Sommerfest sind nun Veranstaltungen, wie jährlicher Pflanzenmarkt, Work-Shops mit Schulen und Vereinen, Lichterabend, Abendführungen, Krippenausstellungen u.v.m. hinzugekommen. Für all diese Aktivitäten wurde für den Transport der Kisten des Equipments für Events und Ausstellungen bisher privat einen KFZ-Anhänger ausgeliehen. Dies war nicht immer einfach und ist auf Dauer nicht tragbar und zielführend. Um die gemeinnützige Arbeit weiter auszurichten und ggf. noch weiter auszubauen, wird ein eigener KFZ-Anhänger dringend benötigt.
Kleinprojekte im Regionalbudget 2020 – Aufruf 1

Anschaffung von vier Pauken
für das Kreuz & Quer Orchester Alstätte
Hierbei handelt es sich um ein Orchester im Aufbau, mit Musikerinnen und Musiker aus dem Ortsteil Alstätte und Umgebung. Gegründet wurde es vor ca. 6 Jahren, um allen die Möglichkeit zu schaffen, in einem Orchester gemeinsam Musik machen zu können: Offen für alle Altersgruppen und Geschlechter . Seit fast zwei Jahren besteht zusätzlich ein Aufbauorchester mit ca. 25 Kindern und Jugendlichen. Finanziert wird die musikalische Leitung des Orchesters und des Aufbauorchestern aus selbstkostenorientierten Beiträgen. Die bisherigen Investitionen vom Verein beschränkten sich meistens auf gebrauchte Instrumente. Es fehlen jedoch Pauken, die bisher für Konzerte immer ausgeliehen wurden, dies ist auf Dauer aber keine Lösung.

Erneuerung der ehemaligen Schulküche im Pfarrheim Graes durch den Verein für Jugend und Kultur Graes e.V.
Das alte Schulgebäude in Graes ist als Pfarr- und Jugendheim an die kath. Kirche vermietet. Seit einigen Jahren ist dort das Jugendwerk untergebracht und bietet dort einen Treffpunkt für Kommunikation und Begegnung. Dazu gehört auch gemeinsames Kochen. Die alte Küche ist in vier Blöcke gegliedert, sodass nicht nur eine Kochmöglichkeit vorhanden ist, sondern gleichzeitig mehrere Personen oder Gruppen die Möglichkeit haben, zu kochen und zu backen. Angegliedert ist außerdem ein Essraum. Die Geräte, Schränke und Arbeitsflächen sind jedoch alt und marode und müssen dringend erneuert werden. Die regelmäßig stattfindenden Kochkurse, die sich großer Beliebtheit erfreuen, könnten dann wieder optimiert und zeitgemäß stattfinden und v.a. Kindern und Jugendlichen eine Heranführung an bewusste Ernährung, regionale Produkte und nachhaltige Lebensmittelwirtschaft bieten.

Funktionalität im Dahliengarten: Bewässerungssystem für den Dahliengarten Legden e.V.
Der Dahliengarten in Legden ist ein öffentlicher Park und beliebter Treffpunkt über alle Generationen. Zur Pflege und Bewirtschaftung des Dahliengarten hat sich der Verein Dahliengarten Legden e.V. gegründet, dieser ist gemeinnützig und wird durch viele ehrenamtliche Helfer getragen. Aufgrund der klimatischen Veränderungen einhergehend mit deutlich erhöhten Temperaturen im Sommer benötigt der Dahliengarten ein Bewässerungssystem zur Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigen. Der Dahliengarten hat sich außerdem zu einem beliebten Veranstaltungsort entwickelt mit Musikdarbieten, Theater, Freiluftkino (Schauplatz) Tanzeinlagen und vielem mehr. Hierzu benötigt der Dahliengarten ein Verteilernetz Stromversorgung zur besseren und sicheren Stromverteilung. Ziel des Projektes ist es, die ehrenamtlich Tätigen in Ihrer Arbeit zu unterstützen und die Pflege des Dahliengartens zu erleichtern. Vor allen Dingen in Bezug auf die Altersstruktur des Dahlien-Pflege-Teams (v.a. Rentner). Für die Vereinsmitglieder hat sich die Dahlien-Pflege zu einem sozialen Austausch und Zusammenkunft herausgestellt. Dieses Miteinander ist ein wichtiger Bestandteil der Teilhabe an der Gesellschaft.

Brücken-/Stegsanierung an der Wassermühle Nienborg durch die Eigentümer-Familie
Die Kornwassermühle in Heek-Nienborg ist ein wichtiger touristischer Anziehungspunkt und somit für das Gemeinwohl der Bevölkerung und der umliegenden Orte sehr wichtig. Der Steg der Wassermühle, der sich auf privatem Gelände befindet, aber von der Öffentlichkeit explizit genutzt werden darf/soll, wird nicht nur von Touristen zur Besichtigung des Stauwehr oder als Hintergrund für Fotos der Nienborger Bevölkerung (z.B. bei Hochzeiten oder Klassentreffen) genutzt, sondern auch als Zugangsweg der Fischereifreunde für das Angelareal an der Dinkel direkt hinter der Wassermühle genutzt. Derzeit können diese die Dinkel über diese Zuwegung nicht erreichen, da die Brücke/der Steg stark sanierungsbedürftig und deshalb vom Eigentümer aus Sicherheitsgründen aktuell gesperrt ist. Im Projekt soll die Brücke/der Steg daher saniert werden durch einen erneuerten Bodenbelag und ein neues Geländer (beides aus Eichenholz).

Beleuchtung und Innenhofgestaltung Haus Weßling/Spieker vom Heimatverein Legden e.V.
Das Haus Weßling wird vom Heimatverein Legden e.V. als Vereinshaus, aber auch als Heimathaus und Begegnungsstätte betrieben und auch von anderen Vereinen und Einrichtungen regelmäßig kostenlos (z.B. VHS, Gemeinde, Trauungen, Vereinssitzungen) genutzt. In einem Innenhof befinden sich ein Sandsteinbrunnen und eine Freifläche, beides wird sehr oft als stilvolle Veranstaltungsfläche genutzt. Dazu werden jeweils provisorische Beleuchtungen und Unterstellmöglichkeiten aufgestellt, um eine entsprechende Ausleuchtung und Wettersicherheit zu schaffen. Diese sind jedoch in die Jahre gekommen und werden bald nicht mehr einsatzfähig sein. Außerdem ist der Aufwand durch ständiges Auf- und Abbauen mittlerweile so groß geworden, dass er kaum noch personell gestemmt werden kann. Deshalb soll dort ein fest installiertes Beleuchtungssystem angebracht, eine Hainbuchenhecke angelegt, Teile des Hofes gepflastert und eine wetterfeste Unterstellmöglichkeit errichtet werden, inkl. Sitzmöglichkeiten für ältere Menschen.

Kinder- und Jugendspielplatz am Jugendhaus „Pool“ für den Trägerverein für die offene Kinder- u. Jugendarbeit Legden/Asbeck
In der Gemeinde Legden gibt es frei zugängliche Spielplätze für Kinder bis 14 Jahren. Allerdings endet der Spieltrieb von Heranwachsenden mit dem Alter von 14 Jahren nicht, sondern er verändert sich lediglich. Die Spielgeräte müssten sich dem Alter der Nutzer anpassen. Da beim „Pool“ entsprechende Altersgruppen den nötigen Platz haben, wurde mit den Jugendlichen überlegt, was genau fehlt in der Gemeinde und wie ein „Jugendspielplatz“ aussehen müsste, der von Personen von 8 bis 14 Jahren aber auch von 15 bis 21 Jahren genutzt wird. Vorrangig standen zwei Aspekte im Raum, die von der Jugend in der Region gewünscht werden und sich im Alltag unkompliziert verwirklichen lassen würden: Mit Freunden chillen und relaxen sowie die Faktoren Aktion und Spaß. Gesundheitsprävention ist auch ein ständiges Thema bei den Kindern und Jugendlichen. Hier kann ein Jugendspielplatz anknüpfen und Gesundheitsprävention spielerisch durch Bewegung fördern. Deshalb sollen im Projekt angeschafft und aufgebaut werden: Eine Doppelseilbahn, eine Vierer-Kontakt-Schaukel, ein Basketballkorb und ein Beachvolleyballfeld.

Sanierung des Clubheims des SV 1920 Heek e.V.
Der SV 2920 Heek bindet rd. 40 % der Einwohner des Ortsteiles Heek als Mitglieder. Durch die breite Aufstellung und breiten Wirkungskreis erreicht er die gesamte Bevölkerung vom Baby-Turnen bis zum Rehasport für eine demografisch älter werdende Bevölkerung und gilt vor Ort als wichtig(st)er vereinsgetragener Veranstalter. Das Dinkelstadion mit seinen Möglichkeiten inkl. bereits bestehender barrierefreier Nutzungsmöglichkeit ist nahezu ganztägig geöffnet, da Trainings- und Kursbetrieb bis in die Abendstunden stattfindet. Es ist damit das Zentrum des Vereinslebens, Begegnungsstätte für Besucher der Sportveranstaltungen (gerade mit Spielern und Eltern von Spielen der Gastvereine aus der Region), Austauschort unter den Generationen (Sport verbindet), Schulungsort für Kinder und Jugendliche, Versammlungsort, Ort der gesundheitlichen sportlichen Betätigung und integrativer Bestandteil der Gemeinde. Leider ist das ehrenamtlich betriebene und auch für private Nutzung anmietbare Vereinsheim bau- und ausstattungstechnisch in mancherlei Hinsicht abgängig und wenig zeitgemäß – auch im Bereich Barrierefreiheit. Im 100. Jubiläumsjahr gilt es daher, die energietechnische Sanierung und die Optimierung des Clubheimes durch Erneuerung von Fenstern, Decke, Fußboden, Elektrik, Anstrich, Mobiliar und sicherheitstechnische Ertüchtigung durchzuführen.

Outdoor-Sportgeräte entlang der SKULP-TOUR-A vom Heimatverein Asbeck e.V.
Der Heimatverein Asbeck e.V. möchte vier Outdoorsportgeräte anschaffen, die in Asbeck an zwei Standorten auf gemeindeeigenen Flächen installiert und damit von der Bevölkerung, insbesondere den Nutzern des 3,5 km langen Kunstwanderweges SKULP-TOUR-A, kostenfrei und jederzeit genutzt werden können. Bei den Geräten handelt es sich um einen Crosstrainer, mit dem der ganze Körper durch das Schwingen der Arme und Beine trainiert wird, sowie ein Gerät zur Kräftigung der Arm- und Handmuskulatur. Weiterhin soll eine Beinpresse, bei der mit Hilfe der Beinmuskulatur das Körpergewicht hochgestemmt wird, und eine Brust- und Kraftstation zur Kräftigung der Schulter- und Brustmuskulatur angeschafft werden. Die Geräte sind sämtlich von Personen fast jeder Altersklasse auch ohne Vorbildung und Fitness nutzbar. Durch Infotafeln wird die Funktionsweise vor Ort zusätzlich beschrieben und illustriert. Es sollen jeweils zwei Geräte am aufgewerteten Dorfteich (Beginn der SKULP-TOUR-A) und im Bereich der ehem. Kläranlage aufgestellt werden.

Ballfangzäune am Fußballplatz des SC Rot-Weiß Nienborg 1923
Der SC Rot-Weiß Nienborg 1923 zählt aktuell 1.300 Mitglieder in 20 Fußballmannschaften und 21 Breitensportgruppen – fast jeder Haushalt ist somit Mitglied in Nienborg. Durch Umbaumaßnahmen am bestehenden Hauptfußballfeld ist dieses nun für längere Zeit unbespielbar, ein alternativer Platz entsteht derzeit in Eigenregie durch den Verein. Damit dieser auch für Fußballspiele genutzt werden kann, benötigt dieser neue Platz sowie ein bestehendes Fußballfeld jeweils einen so. Ballfangzaun, um Zuschauer vor umherfliegenden Bällen zu schützen. Beide Plätze sind dauerhaft geöffnet und dürfen auch von Kindern und Jugendlichen aus dem Ort ohne Mitgliedschaft im Verein zum „Kicken“ genutzt werden. Die Unterhaltung übernimmt der Verein.

Raumabtrennung für zusätzlichen Beratungsraum für Schwangere für den Verein donum vitae Borken e.V.
Die ehrenamtliche Schwangerenberatungsstelle donum vitae Kreis Borken e.V., Beratungsstelle Ahaus, plant zum 01.08. einen dringend erforderlichen Umzug in neue Räumlichkeiten innerhalb von Ahaus von der Marktstraße 7 im 2. Geschoss in die van-Delden-Straße 12. Die aktuellen Räume sind nicht mehr zeitgemäß (nicht barrierefrei, kein Aufzug/enges Treppenhaus, schlechte Hitzedämmung…). Da die neuen Räumlichkeiten nur aus zwei großen Räumen bestehen, der Verein jedoch zwei Beratungsräume und ein Verwaltungsbüro benötigt, muss ein Raum mithilfe von Trockenbauwänden in zwei Beratungsräume geteilt werden. Dieser Umbau erfordert dann zusätzliche Türen, einen Heizkörper und neuen Bodenbelag.

Inneneinrichtung Begegnungsstätte im Quartier Heek von der Caritas Ahaus
Der Caritasverband im Dekanat Ahaus-Vreden unterhält in zentraler Lage am Kirchplatz in Heek ein Seniorenheim, ein Behindertenheim sowie ein betreutes Wohnen nahe der Kirche und dem Pfarrhaus. Mit Umbau der Einrichtung wurde eine Begegnungsstätte für die Bewohner des Hauses sowie dem betreuten Wohnen und der Gemeinde geschaffen. Sie dient der Begegnung zwischen allen Gruppen der Gemeinde und den Menschen in den Häuser; dort finden regelmäßig Veranstaltungen der Einrichtungen wie auch der örtlichen Vereine und Verbände statt, ebenso Veranstaltungen der Gemeinde (Nikolausfeier, Weihnachtsmarkt etc.). Der Raum und damit die Ausstattung ist in die Jahre gekommen und muss ausgetauscht werden. Daher sollen im Projekt 65 neue Stühle und dazugehörige Klapptische sowie ein Transportwagen für die Tische angeschafft werden.

Beschattungssystem Stiegenpark für den Musikverein Heek
Es soll ein Beschattungssystem für den Stiegenpark in Heek angeschafft werden, das den Bedürfnissen der Besucher nach Sonnenschutz und angenehmer Atmosphäre entspricht. Hierbei handelt es sich um eine sonnensegelähnliche Konstruktion, die fest verbaut (Fundamente, in die das Segel eingesteckt wird) einerseits die statischen Auflagen erfüllt und andererseits auch einfach demontiert und eingelagert werden kann. Hierdurch wird das Material bei Nichtgebrauch (z.B. im Winter, bei Sturm) geschont. Auch besteht die Möglichkeit, dass andere Vereine die Sonnensegel nutzen können. Das Anliegen steht im Zusammenhang mit dem Sommerkonzert des Musikvereins Heek e.V. im Stiegenpark, das seit mehr als 25 Jahren im Juli eines jeden Jahres stattfindet. Statt eines dauerhaften Systems half man sich bislang mit einem Lastenfallschirm an einem Kranarm, um Orchester wie Zuschauer vor starker Sonneneinstrahlung zu schützen. Aufgrund geänderter gesetzlicher Vorgaben ist diese Maßnahme seit ca. drei Jahren leider untersagt. Seitdem klagen Musiker wie Besucher des Stiegenparks über starke Hitze im Sommer. Auch weitere Veranstaltungen im Stiegenpark, wie etwa das Sommerfest des Junggesellenschützenvereins oder weitere vergleichbare Events, können von einem überdachten bzw. beschatteten Bereich profitieren.
